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Kinder: Trotzphase nervt Eltern
Neuburg, 24.05.2012 - 19:34 Uhr
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Kinder: Trotzphase nervt Eltern

Spätestens mit zwei Jahren konfrontieren Kinder ihre Eltern mit dem ersten kategorischen “Nein”. Sie wollen damit ausdrücken, dass sie nicht immer bereit sind, sich der elterlichen Autorität zu fügen und wollen ausprobieren, wie weit sie gehen können. Da ist es einerseits wichtig, sie in ihrem Unabhängigkeitsstreben ernst zu nehmen, ihnen aber andererseits klare Grenzen zu setzen. Dies führt oft zu Wutausbrüchen, die für Eltern nur schwer auszuhalten sind. Die Kinder tun dies allerdings nicht, um ihre Eltern zu nerven oder gar zu bestrafen. Sie können einfach noch nicht ihre Gefühle anders ausdrücken.

Wieviel Disziplin muss sein?
Hat ein Kind etwas angerichtet, muss der Vorfall unverzüglich - mit klaren Worten - abgeklärt werden. Auf keinen Fall darf man nachtragend sein, denn dadurch gerät ein Kind völlig durcheinander: Geben Sie keine pauschalen Anweisungen wie “Sei endlich brav!”, sondern sagen Sie deutlich, was Sie meinen. Tun Sie Warum-Fragen nie mit Redewendungen wie “Das ist eben so!” ab. Erklären Sie Ihrem Kind, warum Sie bestimmte Dinge von ihm erwarten. Soll es z.B. sein Spielzeug aus dem Flur räumen, können Sie darauf hinweisen, dass Sie oder andere sonst darüber stolpern und sich weh tun könnten. Bemühen Sie sich außerdem, konsequent zu bleiben. Ausnahmen sollten nur zu besonderen Anlässen gemacht werden. Wenn z.B. die Großeltern zu Besuch sind, dann darf das Nasch-Pensum schon ruhig mal etwas höher sein als sonst. Wenn Sie selbst unangemessen reagiert haben, sollten Sie dies auch ruhig dem Kind gegenüber zugeben. Und: Loben Sie außerdem Ihr Kind bewusst!

Noch nie war er so wertvoll...

Dem Kindergarten kommt in der heutzutage eine ganz wichtige Bedeutung zu. Dort können Kinder in der Gruppe lernen, dass sie unterschiedliche Vorlieben und Abneigungen haben als andere. Sie müssen sich damit auseinandersetzen, andere Interessen zu akzeptieren oder sich von anderen abzugrenzen. Sie lernen Regeln einzuhalten, Rücksicht zu nehmen, sich kooperativ zu verhalten und entwickeln dadurch auch ihre eigene Identität.

Reif für den Kiga?
Da Kinder ab dem dritten Lebensjahr von sich aus neue Beziehungen knüpfen wollen, ist dieses Alter für den Kindergarten-Einstieg optimal. Ob Ihr Sprössling dann auch wirklich reif für den Kindergarten ist, hängt von folgenden Voraussetzungen ab: Es sollte bereit sein, sich für kurze Zeit von seiner Mutter und seinem Zuhause zu trennen. Es sollte auf andere Kinder zugehen können und Interesse am Spiel mit Gleichaltrigen haben. Das Kind sollte “trocken” sein, also nicht mehr in die Hosen machen und sich weitgehend allein an- und ausziehen können. Außerdem sollte es auch außerhalb seiner vertrauten Umgebung den Mut haben, eigene Bedürfnisse zu äußern und Fragen zu stellen.

Strapazierfähige Kleidung
Der erste Kindergartentag ist immer eine aufregende Angelegenheit. Tränen beim Abschied müssen nicht sein, wenn er kurz und schmerzlos gehalten wird. Kaum sind die Eltern gegangen, schließt sich der Nachwuchs meist schnell der Gruppe an. Um mit den anderen herumtoben oder auch am Boden spielen zu können, ist bequeme und strapazierfähige Kleidung gefragt, worin sich die Kleinen so richtig wohl fühlen können. Das Richtige finden Sie sicherlich in den Geschäften auf dieser Seite.


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