Kinder: Trotzphase nervt Eltern
Spätestens
mit zwei Jahren konfrontieren Kinder ihre Eltern mit dem ersten kategorischen
“Nein”. Sie wollen damit ausdrücken, dass sie nicht immer bereit sind, sich
der elterlichen Autorität zu fügen und wollen ausprobieren, wie weit sie gehen
können. Da ist es einerseits wichtig, sie in ihrem Unabhängigkeitsstreben ernst
zu nehmen, ihnen aber andererseits klare Grenzen zu setzen. Dies führt oft zu
Wutausbrüchen, die für Eltern nur schwer auszuhalten sind. Die Kinder tun dies
allerdings nicht, um ihre Eltern zu nerven oder gar zu bestrafen. Sie können
einfach noch nicht ihre Gefühle anders ausdrücken.
Wieviel Disziplin muss sein?
Hat ein Kind etwas angerichtet, muss der Vorfall unverzüglich - mit klaren Worten
- abgeklärt werden. Auf keinen Fall darf man nachtragend sein, denn dadurch
gerät ein Kind völlig durcheinander: Geben Sie keine pauschalen Anweisungen
wie “Sei endlich brav!”, sondern sagen Sie deutlich, was Sie meinen. Tun Sie
Warum-Fragen nie mit Redewendungen wie “Das ist eben so!” ab. Erklären Sie Ihrem
Kind, warum Sie bestimmte Dinge von ihm erwarten. Soll es z.B. sein Spielzeug
aus dem Flur räumen, können Sie darauf hinweisen, dass Sie oder andere sonst
darüber stolpern und sich weh tun könnten. Bemühen Sie sich außerdem, konsequent
zu bleiben. Ausnahmen sollten nur zu besonderen Anlässen gemacht werden. Wenn
z.B. die Großeltern zu Besuch sind, dann darf das Nasch-Pensum schon ruhig mal
etwas höher sein als sonst. Wenn Sie selbst unangemessen reagiert haben, sollten
Sie dies auch ruhig dem Kind gegenüber zugeben. Und: Loben Sie außerdem Ihr
Kind bewusst!
Noch nie war er so wertvoll...
Dem Kindergarten kommt in der heutzutage eine ganz wichtige Bedeutung zu. Dort
können Kinder in der Gruppe lernen, dass sie unterschiedliche Vorlieben und
Abneigungen haben als andere. Sie müssen sich damit auseinandersetzen, andere
Interessen zu akzeptieren oder sich von anderen abzugrenzen. Sie lernen Regeln
einzuhalten, Rücksicht zu nehmen, sich kooperativ zu verhalten und entwickeln
dadurch auch ihre eigene Identität.
Reif für den Kiga?
Da Kinder ab dem dritten Lebensjahr von sich aus neue Beziehungen knüpfen wollen,
ist dieses Alter für den Kindergarten-Einstieg optimal. Ob Ihr Sprössling dann
auch wirklich reif für den Kindergarten ist, hängt von folgenden Voraussetzungen
ab: Es sollte bereit sein, sich für kurze Zeit von seiner Mutter und seinem
Zuhause zu trennen. Es sollte auf andere Kinder zugehen können und Interesse
am Spiel mit Gleichaltrigen haben. Das Kind sollte “trocken” sein, also nicht
mehr in die Hosen machen und sich weitgehend allein an- und ausziehen können.
Außerdem sollte es auch außerhalb seiner vertrauten Umgebung den Mut haben,
eigene Bedürfnisse zu äußern und Fragen zu stellen.
Strapazierfähige Kleidung
Der erste Kindergartentag ist immer eine aufregende Angelegenheit. Tränen beim
Abschied müssen nicht sein, wenn er kurz und schmerzlos gehalten wird. Kaum
sind die Eltern gegangen, schließt sich der Nachwuchs meist schnell der Gruppe
an. Um mit den anderen herumtoben oder auch am Boden spielen zu können, ist
bequeme und strapazierfähige Kleidung gefragt, worin sich die Kleinen so richtig
wohl fühlen können. Das Richtige finden Sie sicherlich in den Geschäften auf
dieser Seite.