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Sein Herz schlug für die sächsische Uhrmacherkunst: Adolph Lange
Neuburg, 24.05.2012 - 19:35 Uhr
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Sein Herz schlug für die sächsische Uhrmacherkunst: Adolph Lange

Nicht das Verlangen nach Ruhm und materieller Anerkennung, sondern die Vision einer technisch vollkommenen Uhr begleiteten Adolph Lange Zeit seines Lebens. So verdanken wir dem Begründer der deutschen Feinuhrenindustrie wegweisende mechanische Konstruktionen. Noch heute, 125 Jahre nach seinem Tod, bilden sie eine unentbehrliche Grundlage für die Uhrmacherei schlechthin. Dem Menschen Adolph Lange bedeuteten innere Werte stets mehr als der äußere Schien.

Schlug Adelstitel aus “Ein rechter Mann adelt sich selbst”,
war sein Kommenar, als er den Adelstitel ausschlug, der ihm für seine Verdienste als Unternehmer, Bürgermeister und Landespolitiker verliehen werden sollte. Noch nie konnten schwierige Voraussetzungen und widrige Umstände einen Menschen aufhalten, der sein Herz und seine Lebenskraft einer ganz bestimmten Sache verschrieben hatte. So gab Adoph Lange im Jahre 1845 seine priviligierte Stellung als königlich-sächsischer Hofuhrmacher auf, um die deutsche Feinuhrmacherei im Erzgebirge zu begründen.

Begehrteste Zeitmacher der Welt
In dem völlig verarmten Bergbaustädtchen Glashütte bildete er junge Burschen zu kunstfertigen Uhrmachern aus und bereicherte die Uhrenwelt schon bald um bedeutende Erfindungen. 100 Jahre lang zälten die Uhren von “A. Lange & Söhne” zu den begehrtesten Zeitmessern der Welt, bis der stolze Name im Zug der deutschen Teilung kein Ziffernblatt mehr schmücken durfte.

Rückkehr nach Wiedervereinigung
Doch mit der Wiedervereinigung kam sein Urenkel Walter Lange nach Glashütte zurück, um erneut Langesche Uhrmacherkunst zu demonstrieren. Und wie in alter Zeit werden die einzigartigen Uhren auch heute in aufwendiger Handarbeit vollendet. Lange-Uhren werden immer etwas Exklusives sein wie z.B. der Lange 1 Tourbillon.

Lange 1 Tourbillon
Beschreibung: Gehäuse aus Platin mit polierter und satinierter Oberfläche, individuell gestaltete, gerändelte Krone mit Dichtung, Drücker bei der “10” zur Korrektur der Datumsanzeige. Sechsfach verschrauber Boden mit Sichtfenster aus Saphierglas, Zifferblatt aus massivem Silber, dezentrale Stunden- und Minutenanzeige bei der “9” mit Zeigern aus Gold, patentierte Großdatumsanzeige im Doppel-Fenster, Öffnung zum Einsehen in den Tourbillon-Käfig, Kaliber 1961, 49 Lagersteine, 2 Diamant-Decksteine etc. Dazu gibt es ein handgenähtes Armband aus schwarzem Krokodilleder, die Dornschließe besteht ebenfalls aus Platin. Preis: 91.000 Euro


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