Sein Herz schlug für die sächsische Uhrmacherkunst: Adolph Lange
Nicht
das Verlangen nach Ruhm und materieller Anerkennung, sondern die Vision einer
technisch vollkommenen Uhr begleiteten Adolph Lange Zeit seines Lebens. So verdanken
wir dem Begründer der deutschen Feinuhrenindustrie wegweisende mechanische Konstruktionen.
Noch heute, 125 Jahre nach seinem Tod, bilden sie eine unentbehrliche Grundlage
für die Uhrmacherei schlechthin. Dem Menschen Adolph Lange bedeuteten innere
Werte stets mehr als der äußere Schien.
Schlug Adelstitel aus “Ein
rechter Mann adelt sich selbst”,
war sein Kommenar, als er den Adelstitel ausschlug, der ihm für seine Verdienste
als Unternehmer, Bürgermeister und Landespolitiker verliehen werden sollte.
Noch nie konnten schwierige Voraussetzungen und widrige Umstände einen Menschen
aufhalten, der sein Herz und seine Lebenskraft einer ganz bestimmten Sache verschrieben
hatte. So gab Adoph Lange im Jahre 1845 seine priviligierte Stellung als königlich-sächsischer
Hofuhrmacher auf, um die deutsche Feinuhrmacherei im Erzgebirge zu begründen.
Begehrteste Zeitmacher der Welt
In dem völlig verarmten Bergbaustädtchen Glashütte bildete er junge Burschen
zu kunstfertigen Uhrmachern aus und bereicherte die Uhrenwelt schon bald um
bedeutende Erfindungen. 100 Jahre lang zälten die Uhren von “A. Lange & Söhne”
zu den begehrtesten Zeitmessern der Welt, bis der stolze Name im Zug der deutschen
Teilung kein Ziffernblatt mehr schmücken durfte.
Rückkehr nach Wiedervereinigung
Doch mit der Wiedervereinigung kam sein Urenkel Walter Lange nach Glashütte
zurück, um erneut Langesche Uhrmacherkunst zu demonstrieren. Und wie in alter
Zeit werden die einzigartigen Uhren auch heute in aufwendiger Handarbeit vollendet.
Lange-Uhren werden immer etwas Exklusives sein wie z.B. der Lange 1 Tourbillon.
Lange 1 Tourbillon
Beschreibung: Gehäuse aus Platin mit polierter und satinierter Oberfläche, individuell
gestaltete, gerändelte Krone mit Dichtung, Drücker bei der “10” zur Korrektur
der Datumsanzeige. Sechsfach verschrauber Boden mit Sichtfenster aus Saphierglas,
Zifferblatt aus massivem Silber, dezentrale Stunden- und Minutenanzeige bei
der “9” mit Zeigern aus Gold, patentierte Großdatumsanzeige im Doppel-Fenster,
Öffnung zum Einsehen in den Tourbillon-Käfig, Kaliber 1961, 49 Lagersteine,
2 Diamant-Decksteine etc. Dazu gibt es ein handgenähtes Armband aus schwarzem
Krokodilleder, die Dornschließe besteht ebenfalls aus Platin. Preis: 91.000
Euro