brennessel Magazin Online - seit 1995
Weg mit dem November-Tief: Streicheleinheiten für Seele & Körper
Neuburg, 23.02.2020 - 02:03 Uhr
spacespacespace
men_links_top
men_left_bottom
men_links_top
Die Koepfe der Region exclusiv auf brennessel.com In kontinuierlich aktualisierten Nachrichtenquellen suchen
men_left_bottom
men_links_top
men_left_bottom
men_links_top

  werbung:

men_left_bottom

Weg mit dem November-Tief: Streicheleinheiten für Seele & Körper

Der November ist für viele der „Durchhänge-Monat“: Der Herbst mit seiner bunten Blätterpracht ist dem kahlen Anblick nackter Bäume gewichen. Dichter Nebel trübt meist nicht nur den Blick auf die Umgebung, sondern drückt auch auf’s Gemüt, besonders wenn tagelang kein Sonnenstrahl mehr die milchige Brühe durchdringen kann. Unser Lebensrhythmus ist mit den Hochs und Tiefs der Jahreszeiten verbunden. Nehmen Sie dieses unveränderbare Naturgesetz an und machen Sie das beste daraus!

Mußestunden zum Ausspannen
Schon der ganz normale Alltagsstress zerrt das ganze Jahr über an den Nerven, macht manchmal mürrisch, kraftlos müde - und lässt uns genauso aussehen. Geistige und körperliche „Aufbaunahrung“ ist jetzt wichtig. Leistungsdruck und Hektik müssen durch Mußestunden ausgeglichen werden, um nicht krank zu werden. „Wellness“ ist das neue Schlagwort, das übersetzt „Wohlbefinden“ bedeutet: Seele, Geist und Körper in Harmonie mit sich und der Umwelt bringen.

Sinnliches Erlebnis
Ist der Tag auch noch so hektisch: Atmen Sie 1-2x für ein paar Minuten ganz tief durch und lassen Sie die Gedanken in angenehme Gefilde schweifen. Nehmen Sie abends zur Entspannung ein warmes Wannenbad. Schon nach kurzer Zeit lösen sich Verkrampfungen von Körper und Geist. Aromatische Badezusätze, Duftlampen, Kerzenlicht und leise Musik machen Baden zum sinnlichen Erlebnis.

Alleinsein genießen
Wenn es schon frühzeitig dunkel wird und die Outdoor-Aktivitäten eingeschränkt werden, bleibt umso mehr Zeit, ganz für sich zu sein. Genießen Sie das Alleinsein, die Ruhe und Stille. Zünden Sie Kerzen an, kuscheln Sie sich aufs Sofa und lesen Sie Bücher, die mehr der Besinnung als dem Zeitvertreib dienen. Viele reden nur deshalb so viel oder sind überaktiv, weil sie die Leere in sich selbst nicht ertragen können. Wie schön und entspannend kann es doch sein, dem Flackern der Kerze zuzusehen und dem Knacken der Holzscheite im Ofen zu lauschen.

Verwöhn dich selbst
Tun Sie auch so oft wie möglich etwas für Ihre Schönheit! Wer sich selber im Spiegel freundlich anlächelt, tritt auch der Welt lächelnd gegenüber. Wer sich - im wahrsten Sinne des Wortes - in seiner Haut wohlfühlt, nimmt das Leben gelassener. „Verwöhn dich selbst oder lass dich verwöhnen!, lautet das Motto. Am angenehmsten ist sicherlich eine Duftöl-Massage vom Partner/in mit anschließenden Kuschelstunden bei einem Glas Wein. Einen Besuch bei der Kosmetikerin sollte man sich ebenfalls mal gönnen: Gesichtdampfbäder sind ein wahres Labsal für die Haut und die Bronchien, dazu eine entspannende Gesichtsmassage, Maske und neues Make-up. Vielleicht noch eine neue Frisur und eine freche Haarfarbe als willkommener Farbtupfer im grauen November? Farbtupfer können auch frische Blumen in den Wohnräumen sein. Sie bringen Frische und Lebendigkeit und vertreiben trübe Gedanken.

Stadtbummel / Harmonische Wohnräume
Wer lieber aktiv wird, sollte sich vielleicht ein neues Hobby aneignen oder sich mit der Freundin oder Familie zu einem Theater-, Konzert- oder Kinobesuch hinreißen lassen. Auch ein Stadtbummel kann das Gemüt so mancher Frau sprungartig aufheitern. Es muss ja nicht unbedingt gleich ein komplettes neues Outfit sein. Schon das Stöbern in den Geschäften oder ein Blick in die Schmuckabteilung, lassen Frau auf andere Gedanken kommen. Außerdem kann man jetzt in aller Ruhe Weihnachtsgeschenke aussuchen und Geschenkideen in den Garten- und Baufachmärkten sammeln. Vielleicht bietet der November auch Zeit, sich mit der harmonischen Gestaltung der eigenen Wohnräume zu befassen. Feng Shui, eine 3000 Jahre chinesische Lehre, die Natur, Architektur, Weltordnung, Medizin und Psychologie umfasst, soll den Ausgleich zwischen diesen Kräften und Ihren eigenen und somit ein ausgeglicheneres Leben bewirken.

Was sonst noch gut tut
Wer läuft, hat mehr vom Leben. Das Zauberwort heißt Sauerstoff! Er bringt das Herz zum Schlagen, das Gehirn zum Denken und treibt alle anderen Organe zur Arbeit an. Gleichmäßiges Laufen ohne Anstrengung führt zu Sauerstoffüberschuss, der langfristig Fettzellen abbaut. Mind. 40 min. sollten Sie sich sportlich bei leichter bis mittlerer Belastung betätigen, damit der Körper von der Kohlenhydrat-Notversorgung auf Langzeitversorgung durch Fettverbrennung umschaltet. Nach 30 min. werden 20 % der Energie aus dem Fettpolstern bezogen, nach 1 Stunde sind es sogar 80 %! Für Einsteiger ist Walking oder Nordic Walking am besten geeignet, jedoch auch andere Ausdauersportarten bieten sich an. Sport wie z.B. Krafttraining baut Aggressionen und Stress ab, entspannt, stimuliert die Psyche und formt die Figur. Anschließend noch ein Saunabesuch und sie werden sich wie neugeboren fühlen! Falls wider Erwarten noch keiner unserer Vorschläge zur Verbesserung Ihrer Stimmung geführt hat, sollten Sie es mit der nachstehenden Lachtherapie versuchen:

"Lachen ist die beste Medizin",
Dies ist eine alte, seit Jahrhunderten bekannte Volksweisheit, deren Wahrheitsgehalt inzwischen von der Wissenschaft bestätigt wurde: Bis zu 300 verschiedene Muskeln werden bei einem Lachvorgang aktiviert. Lachen ist wie innerliches Jogging des Organismus' und gleichzeitig Balsam für die Seele.

Lachen .....

  • ist ein angeborenes Instinktverhalten des Menschen,
  • die allererste Kommunikationsform (Ein Kind beglückt seine Eltern um die 12. Lebenswoche mit einem ersten Lächeln),
  • reduziert die negativen Effekte wie z.B. Stress, die Ursache für viele Krankheiten in der heutigen Gesellschaft. d) fördert die Heilungsprozesse bei Krankheiten,
  • hilft die Muskeln zu entspannen (hauptsächlich die Gesichtsmuskeln),
  • stoppt die Produktion der Stresshormone Adrenalin und Cortisol, g) stärkt das Immunsystem,
  • Schmerzen werden leichter ertragen oder können sogar ganz verschwinden,
  • bewirkt unbewusstes richtiges tiefes Atmen,
  • gibt dem Gehirn das Signal "schütte Glückshormone (Endorphine) aus",
  • aktiviert und stärkt das Herz-Kreislauf-System),
  • befreit alle Atemwege,
  • regt den Stoffwechsel an,
  • regelt die Produktion von Cholesterin,
  • "massiert" das Zwerchfell und dadurch alle umliegenden Organe, wobei hauptsächlich der Darm profitiert,
  • lässt die Zahl natürlicher Killerzellen im Körper ansteigen, r) aktiviert Botenstoffe, wie beispielsweise das Gamma-Interferon, das wiederum die Vermehrung von Tumorzellen hemmt, s) führt zur Sauerstoffanreicherung im Blut.

Fake it until you make it“: Sie können Ihr Gehirn tatsächlich täuschen. Es kann nicht unterscheiden, ob Sie wirklich lachen oder nur so tun. Nach ca. 10 Minuten reagiert Ihr Körper auf die Signale genauso, als würden Sie wirklich lachen. Spätestens nach 10 Minuten lachen Sie normal und natürlich. Humortherapeuten in Japan verschreiben ihren Patienten, täglich für 10 Minuten ein Essstäbchen (kann auch ein Kugelschreiber sein) quer mit den Lippen zu halten. Automatisch entspannt sich die Gesichtmuskulatur und das Gehirn bekommt den Impuls "der Mensch ist fröhlich, schütte Glückshormone aus". So haben Sie sich selbst überlistet und können lächeln, obwohl Ihnen vorher gar nicht danach zu mute war. Und wo ein Lächeln ist, ist auch das Lachen nicht weit. Mehr Infos beim Verband deutscher Yoga-Therapeuten unter www.hoho-haha.de

England macht’s vor: Lachen auf Rezept! Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Analysen lieferten P. Watzlawick den Grundstein für seine Lebens- und Therapiekonzepte. Seine Bücher wurden Bestseller. Die Autobiografie "Der Arzt in uns selbst" des Wissenschaftsjournalisten N. Cousins machte später die "Lach-Therapie" bekannt, mit deren Hilfe er sich selber heilte. Die ersten Lachclubs wurden gegründet. Ein Zusammentreffen von Menschen, die Lachen auch als Mittel zur Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens ansahen, da es keine schädlichen Nebenwirkungen enthält. In England gibt es sogar schon „Lachen auf Rezept". Speziell ausgebildete Lach-Therapeuten bringen ihren Patienten die Fröhlichkeit und die Gesundheit zurück. Vielleicht könnte auf diese Weise sogar das marode Gesundheitssystem in Deutschland saniert werden???

Lach-Yoga ist eine ganzheitliche Methode, die mit einfachsten Mitteln natürliche Kräfte mobilisiert. Körperliche und seelische Gesundheit wird genau so gefördert wie mentale Energien. Eine viertel Stunde tägliches Lach-Training reicht aus. Das bedeutet, wir machen rund zehn verschiedene Übungen des Lach-Yogas, die alle von Hoho-hahaha-Klatschübungen getrennt werden. Probieren Sie es einfach mal aus!

Die 10 besten Lach-Yoga-Übungen:
Das grüßende Lachen: Gehen Sie mit ausgestreckter Hand auf jemanden zu, als ob Sie ihn begrüßen möchten. Und stellen sie sich dabei die Freude des Wiedersehens vor. Lachen Sie gedämpft: Hahaha, Hahaha...

Das Löwenlachen: Das ist der Klassiker schlechthin. Er ist von der Yoga-Übung Simha Mudra abgeleitet. Sie spreizen die Finger beider Hände, die Sie links und rechts mit den Handflächen nach vorne wie die Pranken eines Löwen neben ihr Gesicht halten. Dabei reißen Sie die Augen und den Mund so weit als möglich auf und strecken die Zunge ebenfalls möglichst weit heraus. Dabei lachen Sie so richtig dreckig: Hähähähähä...

Das Nikolaus-Lachen: Wir verschränken beide Hände unterhalb des Nabels vor unserem Bauch, den wir mit einem Hohlkreuz weit herausstrecken. Es muss aussehen, als ob wir ziemlich dick wären. Wir beginnen den Bauch rhythmisch von unten her mit unseren Händen zu schütteln und lachen dabei mit einem tiefen ho ho ho.

Das summende Lachen: Halten Sie die Hände mit gespreizten Fingern vor ihre Brust, schließen Sie die Lippen und lachen Sie gepresst, wobei Sie durch die Nase ausatmen: Hm, hm, hm, hm, hm.

Das „Höre-auf-dein-Lachen“-Lachen: Sie halten den Mund fest geschlossen und stecken Ihre beiden Zeigefinger in die Ohren, lachen dabei gepresst und fast geräuschlos: Hmi, hmi, hmi, hmi...

Das anschwellende Lachen: Sie beginnen mit einem leisen Gekichere, das immer lauter wird, in Lachen übergeht, bis Sie schließlich schallend laut und herzlich lachen. Halten Sie sich dabei den Bauch und tun Sie so, als ob sie vor Lachen nicht mehr könnten.

Das Über-sich-selbst-Lachen: Wir strecken die Hand samt Zeigefinger aus, als würden wir auf ein fernes Ziel hindeuten. Dabei atmen wir tief ein. Dann biegen wir den Zeigefinger nach innen, so dass er auf uns selbst deutet. Jetzt beginnen wir, die Luft langsam mit einem ha ha ha ha ha ha ha auszustoßen, während wir langsam den Zeigefinger auf uns selbst zurückführen, bis er unsere Brust berührt.

Das Schaukel-Lachen: Wir sitzen im Schneider- oder im Lotussitz und halten die Arme hinter unserem Kopf verschränkt. Mit dem Oberkörper beginnen wir jetzt, langsam wie ein Pendel von links nach rechts hin- und herzuwiegen. Am Ende jeder Pendelbewegung stoßen wir ein kräftiges Ha aus. Dann steigern wir langsam unsere Pendelfrequenz und kommen so in ein allmählich anrollendes Ha..ha...ha...ha...ha...

Das "Lachen-weiterreichen"-Lachen: Aus unseren Händen formen wir eine kleine Schüssel, als ob wir darin etwas Wasser auffangen wollten. Wir kichern und lachen in diese Schale hinein, dann kippen wir den "Inhalt" mit einem hellen Hi-hi-hi-hi in die Handschale unseres Nachbarn.

Das Slogan-Lachen: Sagen sie ganz laut:"Ich bin der glücklichste Mensch der Welt" und schreien Sie hinterher: Ja, ja, jahahaha. Jahahaha. Jahahaha... Das wiederholen sie vier- oder fünfmal.

men_right_top
men_right_bottom
men_right_top
 

Umfrage:

 
War 2019 ein gutes Jahr für Sie?

 Ja
 Nein
 Weiss nicht so genau


men_right_bottom
men_right_top
men_right_bottom
men_right_top

Linkempfehlungen:

men_right_bottom
men_right_top

Spruch des Moments:


men_right_bottom
men_right_top

men_right_bottom
 

Weg mit dem November-Tief: Streicheleinheiten für Seele & Körper.

zurück nach oben

 
copyright (c) 1998-2020 texte&bilder&informationen ausser eigens vermerkt: brennessel magazin, neuburg | Datenschutzerklärung