Erde Himmel Hölle
Veranstaltungsreihe des Gesprächskreises
Kunst und Kirche in Eichstätt
Unter diesem Titel präsentiert der Gesprächskreis Kunst und Kirche der
Diözese Eichstätt drei Veranstaltungen. Dieses Novemberprogramm beinhaltet “Alberts
Garten”, “engelwärts” und Dantes “Göttliche Komödie”.
Die genannten Veranstaltungen bilden denAuftakt für noch folgende Erkundungsbewegungen
zwischen Erde, Himmel und Hölle.
Alberts Garten
‘
Ein Gespräch mit Vogelstimme im Ziergarten’ am Samstag, 15. November
20 Uhr, Ulmer Hof, P.-Philipp-Jeningen-Platz 6, Eichstätt
Der in ‘Alberts Garten’ inszenierte Dialog mit Zitaten aus dem Werk
Albertus Magnus’ ist der Versuch aus Wort und Stille heraus dieses eben genannte
Band neu zu benennen: Den “inneren Garten” wieder zu entdecken, das
was einmal Heimat war und wieder werden soll. Der innere Garten borgt sein Bild
vom Paradies, dem Urgarten, der Seelenlandschaft. Im Labyrinth der Gefühle
und in der Prärie der Reflexion erscheint dem Pilger im Bild des Gartens die
Heimat.
Engelwärts
‘
Geflügelte Worte über geflügelte Wesen’ Literarische Lesung
mit Musik am Samstag, 22. November, 20 Uhr im Autohaus Schmid, Industriestr. 42,
Eichstätt
Ironisch und ernst, dunkel und aufgeklärt, unsere Rede von Engeln ist heute
ambivalent, wenn nicht gar vieldeutig und spiegelt vor allem unser Bild vom Menschen
selbst wider. Ist von Engeln sprechen immer und vor allem eine Rede über uns
selbst?
Davon gibt die von Uli Ackermann und Michael Heberling vorgenommene Lesung Zeugnis.
Die von Michael Heberling ausgesuchten Texte internationaler Autoren verschiedener
Epochen und Genres wie z.B. Martin Luther und Karl Valentin, Robert Gernhardt und
Franz Kafka, Charles Baudelaire und Mark Twain, Marie-Luise Kaschnitz und Rose Ausländer
zeigen die ganze Spannbreite poetisch-literarischer Angelologie, aber auch ihre
Oberfläche und Tiefe.
Göttliche Komödie
Texte aus “Inferno”, “Purgatorio” und “Paradiso” von
Dante Alighieri, gelesen von der Schauspielerin Verena Buss, am Samstag, 29. November,
20 Uhr im Marquardus-Saal, Luitpold-Str. 2, Eichstätt
Ausgewiesen, verstoßen, aus seiner Heimatstadt verbannt, ein Exilant, schrieb
Dante, 1265 in Florenz geboren und 1321 in Ravenna gestorben, eines der außergewöhnlichsten
literarischen Kunstwerke des Abendlandes, die “Divina Commedia”, ein
Buch, das - nach einem Wort von Jorge Luis Borges - “wir alle lesen müssen.
Es nicht tun heißt, uns des größten Geschenkes berauben, das die
Literatur uns geben kann”.