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Ausstellung im Museum im Pflegschloss SOB
Nikolaus & Weihnachtsmann – Geschichte & Brauchtum
Neuburg, 13.07.2020 - 18:47 Uhr
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Ausstellung im Museum im Pflegschloss SOB
Nikolaus & Weihnachtsmann – Geschichte & Brauchtum

brennessel-Tipp für die Adventszeit:
Nikolaus trat in das Kloster von Sion ein und wurde um 300 zum Metropoliten von Myra geweiht. Während der bald darauf einsetzenden Christenverfolgung wurde er um 310 gefangen genommen und gefoltert. Es gibt zahlreiche Legenden über ihn: So habe er mit heimlich durch Fenster und Kamin geworfene Geldgeschenke verhindert, dass ein Vater seine drei Töchter zur Prostitution bewegen musste; drei zu Unrecht zum Tod Verurteilte konnte er retten, indem er im Traum dem Kaiser erschien oder wie er eine Hungersnot in Myra verhinderte.....

Luther gegen Nikolausbescherung

In Deutschland erstand im 10. Jahrhundert der Brauch, dass Nikolaus die Kinder beschenkt. Um 1535 schaffte der Reformator Martin Luther die Kinderbescherung am Nikolausabend ab. Protestantische Kinder erhielten fortan an Weihnachten Geschenke durch den „heiligen Christ“. Das Christkind eroberte zuerst das evangelische Deutschland und erst ab 1900 konfessionsübergreifend auch das katholische Bayern und Rheinland. Um 1930 hatte sich schließlich in Nordwest- und Südwestdeutschland „das Christkind“, in den anderen Landesteilen der Weihnachtsmann als Gabenbringer durchgesetzt. In den protestantischen Niederlanden dagegen blieb das Schenkfest am Nikolaustag ebenso erhalten wie Nikolaus als Gabenbringer. Der von den Niederlanden in die USA exportierte Nikolaus wurde dort zum Santa Claus und verlegte die Bescherung auf den 25. Dezember. Vermischt mit aus Deutschland importierten Vorstellungen eines Väterchen Winter verlor Santa Claus in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts die eindeutige Bischofskleidung und wurde in den USA zum Father Chrismas. Aus dem hageren Nikolaus wurde ein weltlicher, gemütlicher, rotgewandeter Dicker. Den weißen Pelzbesatz erhielt er 1932 durch eine USA-weite Coca Cola-Plakatwerbung. Seit diesem erfolgreichen Werbefeldzug ist der Weihnachtsmann standardisiert.

Der große Unterschied

Die Ausstellung im Pflegschloss differenziert zwischen Nikolaus und Weihnachtsmann. So wird der Heilige Nikolaus und seine Gefährten Knecht Rupprecht, Krampus usw. in unterschiedlicher Gestaltung gezeigt, je nach dem auf welche Legende Bezug genommen wird und die unterschiedlichsten Bräuche um ihn beleuchtet. Als Pedant ist der Weihnachtsmann zu sehen – in unterschiedlichsten Darstellungen aus Plastik, Pappe, als Zinnfigur oder als Dekor auf einem Coca-Cola-Glas. Alte Grafiken und Karikaturen aus dem 19. Jahrhundert zeigen den Urtyp des Weihnachtsmannes, der nicht am 6. Dezember als Gabenbringer kommt, sondern am 24. Dezember.....

Zu sehen bis 5. Februar 2006, jeden Mi, Sa, So 14-16 Uhr, zusätzlich am Do, 15. und 22. Dezember, 10-12 Uhr im Museum im Pflegschloss SOB

 

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