Köln: Bei einem Antikriegs-Marsch durch die Innenstadt mit 3.000 Teilnehmern ist es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen.
Nach Angaben der Polizei wurde die Versammlung des Bündnisses „Rheinmetall entwaffnen“ nach Angriffen auf Beamte und wegen Verstößen gegen das Versammlungsrecht gestoppt; dabei seien Reizgas und Schlagstöcke eingesetzt worden. Ein Reporter berichtet, ein harter Kern von Demonstranten sei bis tief in die Nacht hinein eingekesselt worden. Das Bündnis spricht von 40 bis 60 Verletzten und wirft der Polizei vor, den Betroffenen medizinische Hilfe vorenthalten zu haben. Die Polizei bestreitet das. – BR
