Brüssel: EU-Industriekommissar Séjourné hat sich dafür ausgesprochen, heimische Firmen bei öffentlichen Aufträgen zu bevorzugen, um die schleppende Wirtschaft anzukurbeln.
In einem Gastbeitrag für mehrere Zeitungen forderte er eine „Made in Europe“-Strategie, die die Industrie in der EU schützen soll. Ohne eine ehrgeizige, wirksame und pragmatische Industriepolitik sei die europäische Wirtschaft nur ein Spielfeld für ihre Wettbewerber, so Séjourné. Daher müssten, wann immer öffentliche europäische Gelder eingesetzt würden, diese auch zur europäischen Produktion und hochwertigen Arbeitsplätzen beitragen. Unterzeichnet haben den Beitrag mehr als 1.100 Unternehmenschefs und andere Wirtschaftsführer. – BR