Teheran: Im Konflikt mit den USA setzt der Iran offenbar wieder mehr auf Diplomatie. Außenminister Araghtschi sagte im Interview mit dem US-Sender CNN, Teheran habe in der Vergangenheit Vertrauen in die Vereinigten Staaten als Verhandlungspartner verloren.
Dieses sei aber wichtig für Gespräche zwischen beiden Ländern. Es gelte nun das Misstrauen zu überwinden, so Araghtschi. Ihm zufolge sollen dabei auch Vermittler-Staaten einbezogen werden. Der Außenminister erklärte zudem, dass Krieg mit den USA ein Desaster für alle Beteiligten wäre. Sein Land habe im vergangenen Krieg viele Lektionen gelernt. Man sei zwar darauf vorbereitet, wolle eine Eskalation aber verhindern. US-Präsident Trump hatte dem Iran zuletzt unter anderem wegen der vielen getöteten Demonstranten mit Militärschlägen gedroht. – BR