Do. Mai 26th, 2022

Geisterfahrer streift beim Wenden stehendes Fahrzeug
Wolnzach, A 9 i. R. München, Autobahndreieck Holledau, 20.01.2022, 19.33 Uhr
Ein 80-jähriger aus dem Lkr. München fuhr von der A 93 kommend am Autobahndreieck Holledau auf die A 9 in Richtung München auf. Kurz nach dem Auffahren auf die A 9 wendete er und fuhr kurzzeitig als Geisterfahrer auf dem linken Fahrstreifen der Richtungsfahrbahn München in Richtung Nürnberg. Der ihm entgegenkommende 54-jährige Münchner erkannte dies und hielt mit seinem Pkw, einem BMW 530, auf dem mittleren Fahrstreifen an. Der 80-jährige wendete erneut und streifte hierbei mit der linken Seite seines Pkw Audi A 4 den BMW des 54-jähirgen am linken Heck. Es entstand hierbei ein Sachschaden von ca. 5000 Euro. Anschließend fuhren beide auf den Ausfädelungsstreifen. Beide Fahrzeuge waren noch fahrbereit. Der 80-jährige, der desorientiert und verwirrt wirkte, wurde von der Streifenbesatzung zur Dienststelle verbracht, sein Fahrzeug auf einen Parkplatz abgestellt und sein Fahrzeugschlüssel, ebenso wie sein Führerschein, sichergestellt. Auf den 80-jährigen kommt nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs zu.

3 Auffahrunfälle kurz hinter- und nacheinander
Denkendorf, A 9 i. R. Nürnberg, 4 km vor der Anschlussstelle Denkendorf, 20.01.2022, 15.00 Uhr
Zuerst fuhr ein 23-jähriger aus Sachsen-Anhalt auf dem linken Fahrstreifen mit seinem Pkw Opel Astra dem vorausfahrenden Pkw Opel Insigna, dessen 43-jähriger Fahrer aus dem Lkr. Roth verkehrsbedingt stark abbremsen musste, auf. Es entstand hier ein Sachschaden von über 15.000 Euro und der Opel Astra des Auffahrenden musste abgeschleppt werden. Kurz darauf und unmittelbar dahinter fuhr dann 43-jähriger aus Sachsen mit seinem Kleinbus VW dem vor ihm fahrenden 22-jährigen aus Polen auf. Der 22-jährige konnte im Gegensatz zu dem nachfolgenden 43-jährigen seinen Pkw Golf Variant noch rechtzeitig abbremsen und kam so auf dem linken Fahrstreifen wenige Meter hinter den vor ihm aufgefahrenen Fahrzeugen zum Stehen. Hier entstand ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro. Abgeschleppt werden musste hier der VW Golf. Der 44-jährige aus Thüringen erkannte die stehenden Fahrzeuge vor ihm rechtzeitig und konnte im Gegensatz zum nachfolgenden 27-jährigen aus Unterfranken seinen Pkw auf dem linken Fahrstreifen bis zum Stillstand abbremsen, so dass der 27-jährige mit seinem Pkw Opel Insigna dem VW Touareg des 44-jährigen auffuhr. Hier entstand ebenfalls ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro. Es waren beide Fahrzeuge noch fahrbereit. Bei keinem der drei Auffahrunfälle wurden Personen verletzt.

Kleintransporter fährt auf schneeglatte Fahrbahn zu schnell und gegen die Mittelleitplanke
Stammham, A 9 i. R. München, ca. 2 km vor der Rastanlage Köschinger Forst, 20.01.2022, 14.05 Uhr
Zu schnell bei Schneeglätte fuhr ein 43-jähriger aus München mit seinem Kleintransporter Mercedes auf dem mittleren Fahrstreifen der A 9 in Richtung München und kam deshalb etwa 2 km vor der Rastanlage Köschinger Forst ins Schleudern. Er kam so nach links, prallte gegen die Mittelleitplanke, anschließend schleuderte er weiter nach rechts, überquerte so die gesamte Fahrbahn und kam schlussendlich in der Böschung zum Stehen. Es entstand ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro. Bis zur Bergung des Kleintransporters musste der rechte Fahrstreifen für etwa 2 Stunden gesperrt werden.

Minibagger stößt mit Schaufel gegen entgegenkommenden Pkw
Ingolstadt, Martin-Hemm-Str., 20.01.2022, 11.05 Uhr
Kurz nach der Einmündung zur Klein-Salvator-Str. hatte ein 56-jähriger aus dem Lkr. Eichstätt seinen Lkw-Zug am rechten Fahrbahnrand der Martin-Hemm-Str. stadteinwärts abgestellt. Er fuhr den Minibagger vorwärts vom Anhänger des Lkw-Zuges. Als er an seinem Lkw-Zug vorbeifahren wollte, schwenkte die Baggerschaufel nach rechts und stieß so gegen die Windschutzscheibe des VW-Passat, dessen Fahrer, ein 32-jähriger aus Ingolstadt, auf der Martin-Hemm-Str. stadtauswärts fuhr. Der 32-jährige wurde durch die Splitter der Windschutzscheibe leicht verletzt. Seine Verletzungen konnte vor Ort durch den hinzugerufenen Rettungsdienst versorgt werden. Sein Fahrzeug, an dem ein Schaden von über 5000 Euro entstand, musste abgeschleppt werden.

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