Berlin: Bundesagrarminister Rainer hat sich dafür ausgespochen, die Landwirtschaft künftig bei Sicherheitsübungen einzubeziehen.
Der CSU-Politiker sagte der „Bild am Sonntag“, für ihn gehöre die Lebensmittelerzeugung definitiv zur kritischen Infrastruktur, die es zu schützen gilt. Rainer bezeichnete es als richtig, dass sich die Bundeswehr in Übungen zum Beispiel auf Anschläge vorbereitet. Nach seinen Worten darf bei der Krisenvorbereitung aber die Landwirtschaft nicht vergessen werden. Denn wenn es nicht genug Futtermittel gäbe und kein Wasser mehr für die Tiere, dann hätte man „ein größeres Problem“ und die Ernährung würde ausfallen. In diesem Zusammenhang erwähnte der Landwirtschaftsminister, dass die Lebensmittellager mit Notreserven voll sind. Diese könnten die Bevölkerung für 30 Tage versorgen. – BR