So. Jul 21st, 2024

München: In der Flugblatt-Affäre hat sich Wirtschaftsminister Aiwanger noch einmal zur Wehr gesetzt.

Nach Vorwürfen von ehemaligen Mitschülern, er habe Judenwitze gemacht oder den Hitler-Gruß gezeigt, sagte Aiwanger der Deutschen Presse-Agentur wörtlich: „Ich war noch nie Antisemit oder Extremist.“ Vorwürfe gegen ihn als Jugendlichen seien ihm nicht erinnerlich, aber vielleicht auf Sachen zurückzuführen, die man so oder so interpretieren könne, fügte der 52-Jährige hinzu. Politiker aus Berlin drängen derweil weiter auf eine Entscheidung von Bayerns Ministerpräsident Söder. Bundeswirtschaftsminister Habeck von den Grünen nannte es eine Frage der Haltung, ob Söder jemanden im Kabinett haben will, der – Zitat – zum rechten Populismus hin offen ist. SPD-Fraktionsvize Wiese forderte eine Entlassung Aiwangers. Bliebe der Chef der Freien Wähler länger im Amt, werde das auch für Söder mehr und mehr zum Problem, so Wiese. – BR

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