Mo. Jul 4th, 2022

Charkiw: Russische Truppen haben laut Amnesty International Wohngebiete in der ukrainischen Stadt mit Streumunition beschossen und Hunderte Zivilisten getötet.
Das geht aus einer heute veröffentlichten Recherche der Menschenrechtsorganisation hervor. Dafür hatten Ermittlungsteams von Amnesty im April und Mai binnen 14 Tagen 41 Angriffe in Charkiw untersucht. Einige Metallsplitter, die aus den Körpern von Patienten in Krankenhäusern entfernt werden mussten, konnten demnach eindeutig international geächteter Streumunition zugeordnet werden. Die Menschenrechtsorganisation wirft Russland vor, seit Beginn des Angriffskriegs in der Ukraine wiederholt Streumunition und ungelenkte Raketen auf Wohngebiete und Spielplätze eingesetzt zu haben. Die Verantwortlichen für diese Angriffe müssten vor Gericht gestellt und die Verletzten sowie die Angehörigen der Opfer entschädigt werden, fordert Amnesty. – BR

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