Berlin: Seit dem Hamas-Terrorangriff auf Israel vor einem Jahr fühlen sich auch viele jüdische Menschen in Deutschland bedroht.
Die Antidiskriminierungsbeauftragte des Bundes, Ataman, sagte der Rheinischen Post, die meisten antisemitischen Vorfälle passierten an Schulen und Hochschulen, im öffentlichen Raum und im Internet, also überall dort, wo das deutsche Antidiskriminierungsrecht nicht greift. Die Ampel hatte in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, Schutzlücken im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz zu schließen und den Anwendungsbereich auszuweiten. Bisher sei das aber noch nicht erfolgt, so Ataman weiter. – BR