Do. Dez 2nd, 2021

Berlin: Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenkassen haben einen neuen Höchststand erreicht.
Aus dem Arzneimittelkompass der AOK geht hervor, dass die Ausgaben vergangenes Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 4,9 Prozent gestiegen sind – auf etwas mehr als 49 Milliarden Euro. Grund dafür sei der ungebrochene Trend zu hochpreisigen neuen Medikamenten, hieß es vom wissenschaftlichen Institut der AOK. In den vergangenen zehn Jahren habe sich der Durchschnittspreis für ein neues Medikament um das 57-Fache erhöht. Insgesamt geben die Kassen demnach viel Geld für die Versorgung sehr weniger Patienten aus. Laut AOK-Vorstandschef Litsch sollen die Pharmaunternehmen zumindest im ersten Jahr nach der Markteinführung nicht frei über den Preis eines Medikaments entscheiden dürfen. Er schlug stattdessen einen Übergangspreis vor. – BR

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