Berlin: Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände spricht sich dafür aus, Cannabis-Clubs strenger zu regulieren.
Dadurch ließen sich negative Folgen für die Gesundheit der Konsumenten reduzieren, sagte Verbandspräsident Preis der „Rheinischen Post“. Immer mehr Studien deckten Risiken jenseits von psychischen Störungen auf. Die Studien geben demnach Hinweise darauf, dass sich das Risiko für ein Herz-Kreislauf-Versagen und für Diabetes Typ 2 deutlich erhöht, wenn man Cannabis konsumiert. Außerdem könne das Rauschmittel den Abbau zahlreicher Arzneimittel hemmen und deren Wirkung verstärken. Besonders betroffen seien Blutverdünner, Psychopharmaka und bestimmte Krebsmedikamente. Die Bundesregierung hat angekündigt, die von der Vorgängerregierung beschlossene Teillegalisierung mit mehreren Studien überprüfen und bewerten zu lassen. – BR