Mi. Jun 23rd, 2021

London: Der schwedisch-britische Pharmakonzern AstraZeneca gibt der EU eine Mitschuld an den Lieferengpässen beim Corona-Impfstoff.
Unternehmens-Chef Soriot sagte der Zeitung „Die Welt“, die EU-Kommission habe drei Monate später bestellt als die Briten. Außerdem sei AstraZeneca vertraglich nicht verpflichtet, eine bestimme Menge Impfstoff zu liefern. Das Unternehmen will der EU im ersten Quartal deutlich weniger Impfdosen zur Verfügung stellen als von Brüssel geplant. Heute treffen sich beide Seiten zum Krisengespräch. Berichte, der Impfstoff wirke bei älteren Menschen nur zu acht Prozent, wies Soriot zurück. Er sagte, die Nerven lägen blank, es werde viel dummes Zeug geredet. – BR

Kommentar verfassen