Mannheim – Nach dem tödlichen Messerangriff in Mannheim ist der Angeklagte wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden: Zusätzlich stellte das Oberlandesgericht Stuttgart die besondere Schwere der Schuld fest. Damit wurden die Forderungen der Bundesanwaltschaft erfüllt.
Sie sah es als erwiesen an, dass sich der Angeklagte – ein 26-jähriger Afghane – über Jahre radikalisiert hat und sich mit der Terrorgruppe Islamischer Staat identifiziert. Zu der Attacke in Mannheim war es im Mai 2024 bei einer Kundgebung einer islamkritischen Bürgerbewegung gekommen. Mehrere Teilnehmer und ein Polizist wurden angegriffen, der Beamte starb später im Krankenhaus. – BR
