Mi. Jun 29th, 2022

Ingolstadt: Das Güteverfahren im Genderprozess gegen die Audi AG ist gescheitert. Der Autobauer werde in diesem Punkt keinen Vergleich schließen, erklärte der Anwalt.
Ein VW-Mitarbeiter hat den Konzern verklagt, weil er nicht mit gendergerechter Sprache angesprochen werden möchte. Er sieht darin seine Persönlichkeitsrechte verletzt und sagte, dass er gesundheitlich darunter leide. Ein interner Leitfaden vom März 2021 schreibt vor, dass in der internen und externen Kommunikation des Unternehmens gendersensible Formulierungen verwendet werden müssen. Die Audi-AG argumentierte, dass es nicht möglich sei, jeden Mail-Verteiler zu kontrollieren und die Inhalte dann für den Kläger individuell zu verändern. Jetzt muss das Gericht entscheiden. – BR

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