Mo. Jun 14th, 2021

Unfall beim Eisbaden – 39-Jähriger tödlich verunglückt
Landershofen, Lkr. Eichstätt – Kurz nach 13 Uhr am Sonntags, 14.02.2021, verunfallte ein 39-jähriger Eichstätter tödlich beim Eisbaden in einem Altwasserarm der Altmühl bei Landershofen.
Der Mann hatte einige Meter vom Ufer entfernt mit einem Beil zwei Löcher ins Eis geschlagen, um Eisbaden zu gehen. Der anschließende Versuch von einem Loch im Eis ins nächste zu tauchen, war laut Zeugenangaben jedoch gescheitert. Der Mann tauchte nicht mehr auf. Über den Notruf wurden Polizei und Feuerwehr verständigt. Die Feuerwehr musste die Eisschicht an mehreren Stellen aufschneiden, konnte den 39-Jährigen jedoch nicht verorten. Etwa eine Stunde später konnte ein Rettungstaucher der Wasserwacht den Verunglückten bergen.
Unter laufender Reanimation und stark unterkühlt wurde er von Kräften des Rettungsdienstes in ein Krankenhaus gebracht, wo die ärztlichen Bemühungen zur Wiederbelebung letztlich erfolglos blieben.
Die Polizei Eichstätt, die Feuerwehr Eichstätt, das Rote Kreuz Eichstätt, das Rote Kreuz Ingolstadt sowie die Wasserwacht Neuburg, Eichstätt und Ingolstadt waren vor Ort im Einsatz gewesen. Die Sachbearbeitung in dem Fall wurde durch die Kriminalpolizei Ingolstadt übernommen. Ein Fremdverschulden kann wohl ausgeschlossen werden.

Das Eisbaden ist gerade im Lockdown ein zunehmend beliebtes, aber lebensgefährliches Hobby. Die Rettungskräfte raten deshalb dringend davon ab, diesem risikoreichen Trend zu folgen. Auch geübte Eistaucher und Eisschwimmer sollten – wenn überhaupt – niemals ohne Sicherung ins Wasser gehen und besonders Menschen mit Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen müssen im Zweifelsfall ganz auf den Trendsport verzichten.

Brand in einem Mehrfamilienhaus in Eichstätt
Eichstätt – Es entstand Sachschaden in fünfstelliger Höhe, verletzt wurde niemand. Die Kriminalpolizei Ingolstadt ermittelt.
Am Sonntag, 14.02.2021, wurde gegen 11:30 Uhr ein Brand in der Westenstraße in Eichstätt gemeldet. Im Bereich des Dachstuhls eines Mehrfamilienhauses war ein Feuer ausgebrochen, das durch die alarmierten Feuerwehrkräfte zügig gelöscht werden konnte. Trotzdem brannte der Spitzboden des Gebäudes völlig aus.
Die zwölf Bewohner des Hauses mussten vorübergehend evakuiert werden, konnten aber nach Beendigung der Löscharbeiten größtenteils wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Lediglich ein Bewohner konnte seine Wohnung nicht mehr nutzen und verbrachte die Nacht bei Bekannten. Verletzt wurde durch das Feuer niemand.
Die Kriminalpolizeiinspektion Ingolstadt hat in diesem Fall die weiteren Ermittlungen übernommen. Derzeit deutet alles darauf hin, dass ein technisches Gerät das Feuer auslöste. Von einer vorsätzlichen Brandlegung wird nicht ausgegangen. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 21.000 Euro.

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