Do. Jan 20th, 2022

Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer: „Wir stehen voll und ganz zum Ausbau der B16. Auch der Bund muss seine Zusagen nun einhalten!“

– Bedeutende Verkehrsachse quer durch Bayern
– Bund muss Mittel zur Verfügung stellen
– Verkehrsministerin Schreyer: „Die B16 ist eine der wichtigsten Straßen in Bayern. Das muss auch die Ampel-Koalition einsehen!“

München – 340 Kilometer Länge durch vier Regierungsbezirke, teilweise über 20.000 Fahrzeuge pro Tag: Die Bundesstraße B 16 ist eine der längsten und wichtigsten Bundesstraßen in Bayern. Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer spricht sich klar für einen weiteren Ausbau aus: „Die B 16 ist wichtig für die Region und ihre Menschen. Wir brauchen eine gute Infrastruktur, damit die Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Waren, sicher, schnell und zuverlässig von A nach B kommen. Beim weiteren Ausbau haben wir auch immer die Bedürfnisse der Anwohnerinnen und Anwohner und den Klima- und Umweltschutz im Blick. Nun ist die neue Bundesregierung in der Pflicht, das Geld für einen bedarfsgerechten Ausbau weiter zur Verfügung zu stellen!“

Um die wichtige Verkehrsachse weiter zu stärken, sind viele Projekte für den B 16-Ausbau geplant. Zurzeit in Bau ist der dreistreifige Ausbau bei Wenzenbach. Außerdem wird die Einmündung bei Peterswörth im Landkreis Dillingen an der Donau verkehrssicher umgebaut. Dabei wird dort auch schon der dreistreifige Ausbau mitgedacht. Insgesamt sind 30 Projekte an der B 16 in Planung, drei davon bereits im Planfeststellungsverfahren. Ministerin Schreyer: „Zwischen Neuburg an der Donau und Ingolstadt und nördlich von Regensburg ist ein vierstreifiger Ausbau nötig, weil die Verkehrsbelastung dort besonders hoch ist und es massive Probleme mit der Verkehrssicherheit gibt. In den anderen Bereichen ist die Verkehrsbelastung nicht ganz so hoch, aber es fahren viele Lkw. Deshalb möchten wir die anderen Bereiche dreistreifig ausbauen, um auch dort sichere Überholmöglichkeiten zu schaffen. Unser Ziel ist, die B 16 zwischen Günzburg und Roding im Landkreis Cham fast durchgängig drei- oder vierstreifig auszubauen. Insgesamt ist also deutlich: Wir stehen zum Ausbau der B 16, schieben tatkräftig an, wo wir nur können und setzen uns mit Hochdruck dafür ein, Baurecht zu schaffen.“

Entscheidend für den weiteren Ausbau der B 16 ist, dass der Bund die Mittel dafür zur Verfügung stellt. Ministerin Schreyer: „Der Freistaat ist und bleibt ein zuverlässiger Partner. Wir werden weiterhin so viel bauen, wie es geht. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns gemeinsam für eine gute Infrastruktur in Bayern einsetzen und die B 16 nicht nur in einzelnen Projekten, sondern in der gesamten Achse denken. Die Ampel-Koalition muss zeigen, dass sie die Bedürfnisse der Menschen versteht und die Mittel für den Fernstraßenausbau auf hohem Niveau hält. Für den kompletten Ausbau der B 16 in Schwaben, Oberbayern, Niederbayern und der Oberpfalz rechnen wir aktuell mit Kosten in Höhe von 800 Millionen Euro. Das ist viel, aber gut investiertes Geld. Die Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und Andreas Scheuer haben diese Zusagen stets eingehalten.“

Einer Diskussion über die Bedeutung der Straße als Verkehrsträger erteilt Ministerin Schreyer eine Absage: „Wir dürfen Straße, Schiene, Fußgänger und Radfahrer nicht gegeneinander ausspielen, sondern die einzelnen Stärken nutzen und gut kombinieren. Die Menschen sollen sich frei entscheiden können, wie sie sich fortbewegen wollen. Wir brauchen also nicht nur ein gut ausgebautes ÖPNV- und Schienennetz, sondern auch ein gut ausgebautes Straßennetz! Denn auch Elektroautos, Fahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb, Busse und Taxis sind darauf angewiesen. Darum müssen und werden wir beim Thema Straßenbau weiter dranbleiben.“ – Simon Schmaußer, Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr

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