Zahl der Opfer im Iran steigt offenbar weiter: Die in den USA ansässige Human Rights Activists News Agency berichtet von rund 2.000 Toten.
Davon seien etwa 1.800 Demonstranten gewesen, mehr als 100 hätten Verbindungen zur Regierung gehabt. Auch die Nachrichtenagentur Reuters zitiert einen iranischen Offiziellen, der ebenfalls von 2.000 Toten spricht. Unabhängig lassen sich diese Zahlen nicht überprüfen. Unterdessen haben mehrere Länder aus Protest die iranischen Botschafter einbestellt – auch Deutschland. Das genaue Ausmaß der Proteste ist nach wie vor nicht absehbar. Das Land ist seit Donnerstag vom Internet abgeschnitten und damit so lange wie noch nie. Mittlerweile können die Menschen teilweise ins Ausland telefonieren. So berichten Augenzeugen der ARD vom brutalen Vorgehen der Sicherheitsbehörden. Diese hätten Protestierenden aus nächster Nähe ins Gesicht geschossen. Krankenhäuser seien überfüllt. – BR