Di. Jul 23rd, 2024

Schweitenkirchen – Am Samstagmorgen, ereignete sich auf der A9 in Fahrtrichtung Nürnberg ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 33-jähriger Autofahrer ums Leben kam.

Der allein im Fahrzeug sitzende Mann aus dem Rems-Murr-Kreis in Baden-Württemberg befuhr mit seinem Mercedes Benz die A9 in Richtung Nürnberg. Kurz nach der Anschlussstelle Pfaffenhofen überholte er laut unbeteiligten Zeugen in einer langgezogenen Linkskurve auf der linken Spur fahrend einen Pkw. Im Anschluss an das Überholmanöver fuhr er nach rechts über alle 3 Fahrstreifen hinweg, kam mit unvermindert hoher Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach dort die Leitplanke und stieß mit seinem Pkw frontal gegen einen dort befindlichen Betonsockel, auf dem eine Kamera montiert war. Nach dem Anstoß kam der Pkw in einem rechts angrenzenden Maisfeld auf der Beifahrerseite zum Liegen. Der Fahrer starb mit hoher Wahrscheinlichkeit direkt beim Aufprall auf den Betonsockel. Weitere Personen waren an dem Unfall nicht beteiligt.

Durch die zuständige Staatsanwaltschaft wurde ein unfallanalytisches, sowie ein technisches Gutachten am Fahrzeug angeordnet, weshalb dieses sichergestellt wurde.

Der total zerstörte Mercedes musste mit einem Kran geborgen und im Anschluss abgeschleppt werden. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden summiert sich insgesamt auf über 50.000,– €.

Vor Ort war die Feuerwehr Schweitenkirchen mit 4 Fahrzeugen und 19 Mann, das THW Pfaffenhofen, sowie mehrere Rettungskräfte. Ebenfalls waren Kräfte der Autobahnmeisterei München Nord, sowie vom Wasserwirtschaftsamt Pfaffenhofen vor Ort.

Im Verlauf der Verkehrsunfallaufnahme kam es zunächst zu einer Vollsperre der A9, die nach und nach wieder aufgehoben werden konnte. Im immer stärker werdenden Rückreiseverkehr entstand ein bis zu 10 Kilometer langer Stau in Fahrtrichtung Nürnberg. Etwa gegen 11:30 Uhr hatte sich der Rückstau wieder aufgelöst. – Verkehrspolizeiinspektion Ingolstadt

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