So. Feb 5th, 2023

Description: Autoreparatur: Lieber in die Werkstatt fahren oder das Auto selbst reparieren? Das kommt darauf an, was kaputt ist. Manche Komponenten kann man selbst reparieren oder ersetzen.

Autoreparatur: Was kann man am Auto selbst reparieren?
Man muss ein kaputtes Auto nicht immer gleich in die Werkstatt bringen. Manches lässt sich auch mit etwas Geschick, Fachwissen und/oder der richtigen Anleitung selbst reparieren, zumal man sich online problemlos günstige Ersatzteile  bestellen kann.

Wann sollte ein Auto in die Werkstatt gebracht werden?
Ein Auto ist ein komplexes Gebilde, und an manche Bereiche sollte man sich nicht herantrauen, wenn man kein Automechaniker ist – nicht nur, weil man am Ende womöglich verzweifelt abbricht und das Auto doch zum Fachmann bringt, sondern weil auch immer die Gefahr besteht, dass man einen groben Fehler macht, der einem gar nicht bewusst ist, und dann am Ende sich und andere in Gefahr bringt.

Ist etwas an den Bremsen, dem Getriebe, der Lenkung, dem Motor oder dem Auspuff kaputt – also an sicherheitsrelevanten Komponenten – lassen Sie lieber einen Automechaniker ran. Selbst dann, wenn Sie sich eigentlich gut auskennen und handwerklich begabt sind.

Was kann man am Auto gut selbst reparieren?
In anderen Bereichen kann ein erfahrener und interessierter Hobby-Mechaniker aber auch selbst Hand anlegen, zumal im Automobilfachhandel auch brauchbare Anleitungen zu vielen verschiedenen Automodellen erhältlich sind. Gute Ergebnisse zeigt das „Do-it-yourself“-Prinzip in der Regel bei:

• Scheibenwischern: Ersatz-Scheibenwischer gibt es zu kaufen, man muss nur auf die richtige Länge achten. Und wie die Montage funktioniert, lässt sich anhand von Handbüchern oder auch Videoanleitungen auf YouTube leicht herausfinden.
• Lackschäden: Hat das Auto einen Kratzer? Das ist hinsichtlich der Sicherheit natürlich irrelevant und wenn Sie Lust haben, können Sie ruhig versuchen, den Kratzer selbst zu beseitigen. Dazu brauchen Sie den richtigen Lack, dessen Farbe exakt jener Ihres Autos entspricht. Kleinste Unterschiede können bereits sehr ins Auge stechen.
• Durchgebrannter Sicherung: Im Handbuch eines Autos ist in der Regel genau beschrieben, wo sich der Sicherungskasten befindet. Ist eine Sicherung durchgebrannt, so ist das eigentlich nicht zu übersehen, denn durchgebrannte Drähte erkennt jeder. Es müssen einfach nur alle Sicherungen überprüft werden, bis der „Übeltäter“ gefunden ist. Nur wenn ein- und dieselbe Sicherung immer wieder durchbrennt, ist das ein Fall für die Werkstatt.
• Reifenwechsel: Kaum jemand fährt für den Reifenwechsel zur Werkstatt. Ein Reifenwechsel steht immer mal wieder an; bei Autos, die keine Allwetterreifen haben, zwei Mal im Jahr. Irgendwann ist man routiniert dabei und bekommt das schnell und mit wenig Aufwand hin.
• Luftfilterwechsel: Auch ein Luftfilter muss immer mal wieder gewechselt werden, und auch dafür braucht man nicht unbedingt einen Automechaniker. Der Luftfilter befindet sich in allen Autos unter der Motorhaube und kann leicht ausgetauscht werden.
• Leuchtmittelwechsel: Wenn mal die Glühbirne nicht mehr leuchtet, muss man einen Leuchtmittelwechsel durchführen. Wichtig zu wissen ist, welche Birne benötigt wird und wie man an die alte Birne herankommt, um sie rauszunehmen und die neue einzusetzen. Es reicht aber, dafür das Handbuch genau zu lesen, eine Werkstatt ist nicht unbedingt nötig – es sei denn, es handelt sich um ganz spezielle Birnen, die nicht ohne Weiteres erhältlich sind.
• Öl- und Ölfilterwechsel: In den ersten Jahren ist der Ölwechsel ein typischer Bestandteil des Autoservice, aber bei älteren Autos, bei denen nicht mehr so regelmäßig gewartet wird, kann man den Ölwechsel auch selbst durchführen. Wichtig ist, welches Öl man verwendet und wie viel man davon braucht. Wenn man das Öl wechselt, sollte auch der Ölfilter mit ausgewechselt werden. Das einzige Problem beim Ölwechsel ist, dass das unten am Auto vonstattengeht und man dafür eigentlich eine Hebebühne braucht, die man sich aber leihen kann.
• Batterie: Auch der Batteriewechsel geht mit Anleitung ganz leicht vonstatten; es ist auch kein Spezialwerkzeug notwendig, in der Regel reichen ein Schraubenschlüssel und eine Zange.
• Kühlmittel nachfüllen: Das Kühlmittel wird vom Auto verbraucht und muss hin und wieder nachgefüllt werden. Dafür braucht man gar kein Werkzeug, sondern nur das richtige Mittel. Bevor man den Behälter öffnet, um Kühlmittel nachzufüllen, muss das noch enthaltene Kühlmittel gut abkühlen.

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