Mi. Mai 22nd, 2024

Berlin: Das geplante Verbot der Anbindehaltung stößt beim Deutschen Bauernverband auf Widerstand. Generalsekretär Krüsken sagte der Augsburger Allgemeinen, das sei Strukturpolitik mit der Brechstange.
Es sei unverständlich, dass ausgerechnet jetzt den Landwirten ein weiteres Bündel von Auflagen aufgebürdet werden solle. Krüsken sieht den Entwurf aus dem Landwirtschaftsministerium im Widerspruch zu Ankündigungen von Bürokratieabbau und Entlastungen der Bauern. Er fordert, stattdessen den freiwilligen Umstieg der Betriebe auf Kombinations- und Laufstallhaltung zu fördern. Laut dem Entwurf des Bundeslandwirtschaftsministeriums soll für die vor allem in Süddeutschland übliche Anbindehaltung nur noch eine Übergangszeit von fünf Jahren gelten, um eine Umstellung zu ermöglichen. Kleine Betriebe sollen maximal 50 Weide-Rinder in der kalten Jahreszeit angebunden im Stall halten können, wenn diese mindestens zweimal in der Woche Zugang zu einem Freigelände haben. – BR

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