Do. Dez 8th, 2022

München – Der Mittelstand. BVMW in Bayern zeigt sich enttäuscht über die Ergebnisse des eGovernment Monitors 2022 der Initiative D21 und der Technischen Universität München, der die Nutzung und Akzeptanz der Verwaltungsdigitalisierung in Deutschland thematisiert. Dieser hatte sowohl dem Freistaat Bayern als auch ganz Deutschland weiterhin einen großen Nachholbedarf bei der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung und der Nutzung des vorhandenen digitalen Angebots durch die Bevölkerung attestiert.

„Mit den langsamen Fortschritten in der Verwaltungsdigitalisierung bleibt der Abstand zu Vorreiterstaaten, wie zum Beispiel Estland oder Lettland, leider weiterhin groß“, betont Nico Lüdemann, Vorsitzender der Fachkommission Internet und Digitales des Bundesverbandes Der Mittelstand. BVMW. „Für eine Industrienation wie Deutschland immer noch ein Armutszeugnis.“

Achim von Michel, Politikbeauftragter im BVMW Bayern, ergänzt mit Blick auf die ernüchternden Daten für den Freistaat: „Bayern ist neben Hessen das einzige Bundesland, das ein explizites Digitalisierungsministerium unterhält. Trotzdem sind wir bei der Nutzung der digitalen Verwaltung nur im grauen Mittelfeld. Noch schlimmer sieht es bei der Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger aus: Der elfte Platz im bundesdeutschen Vergleich ist ein äußerst schlechtes Zeugnis. Staatsregierung und Kommunen sollten nun alles daransetzen, Vorreiter im Bereich E-Government zu werden. Davon würden auch kleine und mittlere Unternehmen massiv profitieren, da eine effiziente digitale Verwaltung Bürokratie abbauen und Zeit, Aufwand und Kosten sparen würde.“ – Der Mittelstand. BVMW – Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e.V.

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