Do. Dez 8th, 2022

München: Bayern will Hassrede gegen Schwule, Lesben und andere queere Menschen besser bekämpfen.
Wer wegen seiner sexuellen Orientierung beleidigt oder bedroht wird, kann sich ab sofort an eine spezielle Online-Meldestelle wenden. Das gab Justizminister Eisenreich bekannt. Es sei wichtig, dass die Opfer eine gute Beratung erhalten, so der CSU-Politiker. Nach seinen Angaben hat die Zahl der Straftaten aufgrund der sexuellen Orientierung im vergangenen Jahr bundesweit um etwa die Hälfte zugenommen. Sozialministerin Scharf, die in das Projekt mit eingebunden ist, betonte, Ausgrenzung und Abwertung aufgrund sexueller Orientierung oder des Geschlechts hätten im Freistaat keinen Platz. – BR

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