Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Gesundheitsministerin Judith Gerlach besuchen Cnopfsche Kinderklinik in Nürnberg
München –Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Gesundheitsministerin Judith Gerlach haben am Dienstag (3. März) gemeinsam die Cnopfsche Kinderklinik in Nürnberg besucht. Ministerpräsident Dr. Markus Söder betonte aus diesem Anlass: „Bayern steht für Spitzenmedizin – und Nürnberg wird ein Leuchtturm der Kinder- und Geburtsmedizin in ganz Deutschland.“
Der Ministerpräsident fügte hinzu: „Beste Medizin für unsere Kleinsten und starke Perspektiven für die gesamte Metropolregion: Die traditionsreiche Klinik Hallerwiese – Cnopfsche Kinderklinik wird vom Klinikum Nürnberg übernommen. Damit entsteht eine der größten Geburts- und Kinderkliniken Deutschlands – mit exzellenter Versorgung von der Geburt bis zur hochspezialisierten Behandlung bei Komplikationen und Risikofällen. Gerade bei Frühgeborenen und Risikogeburten entscheiden Minuten, kurze Wege und höchste Expertise. Genau das bündeln wir an einem starken Standort. Der Freistaat Bayern begleitet diesen Prozess eng und verantwortungsvoll. Das ist ein starkes Signal: für Familien, für unsere Kinder, für die Zukunft unseres Landes.“
Gesundheitsministerin Gerlach hob hervor: „Die Cnopfsche Kinderklinik ist ein zentraler Baustein der medizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen – nicht nur für Nürnberg, sondern weit darüber hinaus für die gesamte Metropolregion. Gerade bei der Versorgung von Neugeborenen, Frühgeborenen sowie schwer kranken Kindern braucht es hochspezialisierte Strukturen, erfahrene Teams und verlässliche Rahmenbedingungen. Die Cnopfsche Kinderklinik leistet seit Jahrzehnten hervorragende Arbeit – und genau deshalb war es uns wichtig, dass dieser Standort gesichert und zukunftsfest weiterentwickelt wird.“
Gerlach ergänzte: „Mit der Integration der Klinik Hallerwiese – Cnopfsche Kinderklinik in das Klinikum Nürnberg wird die Kinder- und Jugendmedizin in der Metropolregion auf eine noch breitere und stabilere Basis gestellt. So können die Leistungsangebote besser verzahnt werden. Zudem kann insbesondere die Versorgung von Risikogeburten sowie besonders gefährdeten Neugeborenen weiter gestärkt werden.“
Gerlach fügte hinzu: „Wir haben frühzeitig die notwendigen krankenhausplanerischen Voraussetzungen geschaffen, damit der Übergang reibungslos gelingen kann. Dazu gehört die Erhöhung der Intensivbehandlungsplätze speziell für extreme Frühchen sowie der Ausbau der Kinderintensivmedizin und der Kinderonkologie am Klinikum Nürnberg.“
Auch finanziell hat Bayern ein klares Signal gesetzt. Zwischen 2020 und 2024 erhielten die Klinik Hallerwiese und die Cnopfsche Kinderklinik insgesamt rund 33 Millionen Euro an Krankenhausfördermitteln, davon knapp 27 Millionen Euro für Bauinvestitionen direkt an die Cnopfsche Kinderklinik.
Neben finanziellen und planerischen Maßnahmen hat Bayerns Gesundheitsministerium den Übernahmeprozess auch in zahlreichen Abstimmungsgesprächen mit allen Beteiligten eng begleitet – darunter Diakoneo, Stadt Nürnberg und Klinikum Nürnberg. Die Ministerin betonte: „Unser Ziel war es, alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen und eine tragfähige Lösung zu erreichen. Dass dies gelungen ist, zeigt, was möglich ist, wenn alle Verantwortung für die Versorgung der Menschen in der Region übernehmen.“
Die Klinik Hallerwiese – Cnopfsche Kinderklinik zählt mit rund 3.000 Geburten jährlich, 17 neonatologischen Intensivbehandlungsplätzen sowie zahlreichen hochspezialisierten Leistungen in der Kinder- und Jugendmedizin zu den größten Einrichtungen ihrer Art in Bayern. – Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention
