Mi. Jun 19th, 2024

Augsburg: Im Streit über die Baggerarbeiten am geschützten Wildbach im Rappenalptal haben sich der Freistaat Bayern und die Alpgenossenschaft auf einen Vergleich geeinigt.
Laut dem Verwaltungsgericht Augsburg übernimmt die Alpgenossenschaft die Kosten für die Baggerarbeiten, der Freistaat die für die Organisation. Alle Folgemaßnahmen werden geteilt. Im Prozess stellte die Richterin klar, dass es nun darum gehe, unverzüglich etwas für die Natur zu tun. Im vergangenen Jahr hatte die Genossenschaft Baggerarbeiten an dem Bach vorgenommen und das Gewässer dadurch nach Ansicht von Naturschützern weitgehend zerstört. Nun ist die Renaturierung geplant. Dass die Arbeiten unzulässig waren, steht inzwischen fest. Streit gab es allerdings zwischen der Genossenschaft und dem Landratsamt Oberallgäu über die Verantwortung: Dazu soll im Herbst ein Gutachten vorliegen. – BR

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