Mo. Jul 4th, 2022

Garmisch-Partenkirchen: Nach dem Zugunglück vom Freitag im Garmisch-Partenkirchen Ortsteil Burgrain werden die Bergungsbemühungen heute mit schwerem Gerät fortgesetzt.
Aus Norddeutschland ist ein Spezialkran auf dem Schienenweg nach Burgrain gekommen – aber noch nicht nahe genug an das Wrack, weil die Gleise zu stark zerstört sind. Mit ihm sollen weitere Zugteile angehoben werden. Unter einem Wagen, bei dem das gestern gelang, wurde das fünfte Todesopfer des Unglücks gefunden. Dessen Ursache bleibt unklar. Inzwischen hat der Brigadestab in der Hochstaufen-Kaserne in Bad Reichenhall mitgeteilt, dass in dem verunglückten Zug etwa 30 Soldaten aus Mittenwald mitgefahren sind. Die Männer der Gebirgsjägerbrigade 23 setzten sehr schnell einen Notruf ab, zerschlugen Fensterscheiben, unterstützten aus dem Zug heraus die Bergung der Passagiere und versorgten Verletzte. – BR

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