Mo. Apr 15th, 2024

Berlin: Politiker aus Regierung und Opposition haben Künstlern auf der Berlinale Antisemitismus vorgeworfen. Der stellvertretende Vorsitzende des Bundestagskulturausschusses Wanderwitz forderte Konsequenzen.
Auf der Plattform X verwies der CDU-Politiker auf anti-israelische Statements, die nicht akzeptabel seien und denen nicht widersprochen wurde. Der Grünen-Politiker und Präsident der deutsch-israelischen Gesellschaft, Beck, sprach von einem kulturellen und intellektuellen Tiefpunkt der Berlinale. Berlins Regierender Bürgermeister Wegner von der CDU warf Künstlern und Publikum eine untragbare Relativierung vor. Ein Regisseur hatte bei der Verleihung der Bären von einem Genozid im Gazastreifen gesprochen. Ein anderer Künstler sagte, in Gaza würden Zehntausende abgeschlachtet. – BR

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