Fr.. Feb. 13th, 2026

Rohrenfels, Lkr. Neuburg-Schrobenhausen, Ingolstadt – Am gestrigen Donnerstag ereigneten sich im Bereich der Kriminalpolizei Ingolstadt zwei Betrugsfälle der Maschen „Schockanruf“ und „falscher Polizeibeamter“. Nur ein Betrug verlief für die Täter erfolgreich, der „Schockanruf“ konnte durch das schnelle Reagieren einer Bankangestellten verhindert werden.

In den Mittagsstunden erhielt ein in Rohrenfels wohnender Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit einen Anruf von einer angeblichen Polizistin, die sich über im Haushalt befindliche Wertgegenstände informierte. Die bislang unbekannte Täterin gab vor, bei der Festnahme einer Einbrecherbande wäre eine Liste aufgefunden worden, auf der auch seine Adresse vermerkt war. Es würde nun ein Polizeibeamter vorbeikommen, um Fotos von allen Wertgegenständen zu machen, falls es zu einem Diebstahl kommen würde.

Gegen 13.15 Uhr erschien ein Mann vor dem Anwesen des Geschädigten. Dieser hatte Goldbarren und Münzen im Wert eines mittleren 5-stelligen Betrags bereits in einer Geldkassette vorbereitet

Der unbekannte Täter entriss dem überrumpelten Mann die Kassette und flüchtete zu Fuß. Eine umgehend eingeleitete Fahndung durch Kräfte der Polizei Neuburg an der Donau verlief ergebnislos.

Personenbeschreibung: Männlich, ca. 25 Jahre, dunkle kurze Haare, ca. 178 cm groß, südländischer Typ, trug eine Jeans und ein blaues Sweatshirt.

Die Kriminalpolizei Ingolstadt hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die zur Tatzeit verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, diese unter der Telefonnummer 0841/9343-0 zu melden.

Ein glückliches Ende nahm ein Betrugsversuch in Ingolstadt. Dort erhielt gestern Vormittag eine deutsche Rentnerin einen Anruf, in dem ihr mitgeteilt wurde, dass ihre Tochter einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht hätte. Nun wären 20 000 Euro Kaution zu zahlen, um eine sofortige Haft abzuwenden.

Die Ingolstädterin begab sich daraufhin zu ihrer Bankfiliale, um den geforderte Geldbetrag abzuheben. Eine aufmerksame Mitarbeiterin durchschaute den Betrug und verständigte per Notruf die Polizei. Die Täter konnten zwar nicht ermittelt, dafür ein Schaden für die Rentnerin abgewendet werden. – Polizeipräsidium Oberbayern Nord

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