Di. Mai 24th, 2022

Washington: Die US-Regierung will die Erschließung weiterer Öl- und Gasvorkommen ermöglichen.
Dazu gibt sie Land im Bundesbesitz frei. Es geht um eine Fläche 144.000 Hektar, auf der Bohrungen erlaubt werden. Damit verstößt Präsident Biden gegen ein Versprechen aus dem Wahlkampf, damals hatte er noch erklärt, die Vergabe neuer Bohrrechte zu stoppen. Umweltschützer kritisieren den Schritt als „rücksichtsloses Versagen in Sachen Klimaschutz“. In Deutschland hat sich Wirtschaftsminister Habeck gegen eine Ausweitung der Gasförderung im Inland ausgesprochen. Nach seinen Worten gibt es in Norddeutschland zwar noch bedeutende Gasvorkommen, diese seien aber nur durch Fracking zu fördern. Das sei nach dem Wasserrecht schwer möglich, derzeit gebe es auch keine Unternehmen, die an der Förderung Interesse haben. Die Genehmigungsverfahren und der der Aufbau einer neuen Förderung würden laut Habeck Jahre dauern. – BR

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