Fr. Okt 7th, 2022

Hamburg – Zu heiß, zu trocken und ein neuer Rekord: So sieht die vorläufige Sommerbilanz des Deutschen Wetterdienstes für 2022 aus. Zweifellos ein Ergebnis des Klimawandels, sagen Wetterexperten. Solche Sommer könnten demnach bald zur Normalität werden.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat heute seine vorläufige Bilanz für den Sommer 2022 vorgestellt. „Demnach ist es der sonnigste Sommer, seitdem die Sonnenscheindauer aufgezeichnet wird, also seit 1951“, sagte Andreas Friedrich vom DWD in Offenbach. Konkret kommen die Meteorologen nach den bisherigen Messungen und inklusive der Prognose bis Monatsende auf 817 Sonnenstunden. Der bisherige Rekord sei im Sommer 2003 mit bundesweit 793,3 Stunden aufgestellt worden. Zudem falle die Jahreszeit erneut zu warm und zu trocken aus, sagte Friedrich. „Wir sehen eine Manifestierung der Klimaerwärmung“, so Friedrich. – tagesschau

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