Fr. Okt 7th, 2022

München: Zum Start des neuen Schuljahres im Freistaat hat der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband vor massiven Einschränkungen des Regelunterrichts gewarnt.
Derzeit fehlten an Grund-, Mittel- und Förderschulen rund 4.000 Lehrkräfte. Erfahrungsgemäß werde sich die Lage im Laufe des Schuljahres verschlimmern, heißt es in einer Mitteilung des BLLV. Damit würden die Kernbereiche der schulischen Bildung beeinträchtigt. BLLV-Präsidentin Fleischmann sagte BR24, es gebe schon nicht genug Lehrkräfte für die Regel-Angebote, geschweige denn für Angebote, die nach der Corona-Zeit nötig wären. Das werde auch Folgen für die ganze Gesellschaft haben, da Eltern durch die nötige Kinderbetreuung weniger arbeiten könnten und die Bildungsungerechtigkeit zunehme. Sie rief die Politik auf, schnell zu handeln. – Bayerns Kultusminister Piazolo hatte bereits bekannt gegeben, dass Hunderte Lehrkräfte im Freistaat fehlen – bei gestiegenen Schülerzahlen. – BR

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