Mi. Aug 17th, 2022

Betrugsversuche durch Schockanrufe und Gewinnversprechen
Im Zuständigkeitsbereich der Polizei Schrobenhausen kam es gestern erneut zu zahlreichen Betrugsversuchen.
Bei der bereits bekannten Masche „Schockanruf“ meldet sich ein angeblicher Angehöriger mit der Nachricht, dass er einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht hätte und für die Kaution einen gewissen Geldbetrag bräuchte. Darüber hinaus meldeten sich auch wieder Geschädigte, die angeblich von „Europol“ angerufen worden wären, auch dahinter steckt natürlich der Versuch eine finanzielle Transaktion zugunsten der Täter herbeizuführen. Auffällig ist dabei, dass sich die Betrogenen oft aus einem bestimmen Gemeindebereich bei der Polizei melden, manchmal sogar in alphabetischer Reihenfolge – ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Betrüger die Telefonbücher „abtelefonieren“.
Erfolg hatten leider zwei unbekannte Frauen, die eine 55jährige Frau aus dem Gemeindebereich Gachenbach ans Telefon bekamen. Mit dem Versprechen einen Lottogewinn in 6-stelliger Höhe auszahlen zu wollen, überredeten die Täterinnen die Geschädigte Gutscheinkarten in Wert von 1.500 € zu erwerben und ihnen die entsprechenden Codes telefonisch zu übermitteln. Das Geld sollte für angebliche Notargebühren verwendet werden. Die Übergabe des Lottogewinns fand natürlich nicht statt….

Böschungsbrand
Brunnen, Staatstraße 2044 und Kreisstraße ND22, Donnerstag, 28.07.22, 16.05 Uhr

Kurz nach 16.00 Uhr wurde von Verkehrsteilnehmern mitgeteilt, dass neben der Staatsstraße auf Höhe Brunnen die Straßenböschung brenne.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnten insgesamt 5 verschiedene Brandstellen jeweils am Fahrbahnrand der Staatsstraße 2044 sowie der Kreisstraße ND22 zwischen Brunnen und Gröbern festgestellt werden. Die Brände konnten nach kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht werden, insgesamt waren neben Polizei und Rettungsdienst 7 Feuerwehren mit rund 50 Einsatzkräften vor Ort. Inwieweit ein messbarer finanzieller Schaden entstanden ist, wird noch ermittelt. Die Brandursache ist unklar, Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung haben sich aber nicht ergeben.

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