Di.. Jan. 13th, 2026

München: Die Zahl der durch Zecken übertragenen Lyme-Borreliose-Fälle in Bayern ist heuer deutlich gestiegen.

Nach Angaben von Gesundheitsministerin Gerlach hat das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bis Ende Juli 2.940 Borreliose-Fälle registriert. Das sind rund 500 mehr als im Vorjahreszeitraum. Bei einer unbehandelten Erkrankung kann es noch Monate nach der Infektion unter anderem zu schmerzhaften Nerven- oder Gelenkentzündungen kommen. Gerlach rät, die Haut nach Aufenthalten im Freien konsequent nach Zecken abzusuchen und nach einem Zeckenbiss die Stelle mehrere Wochen lang zu beobachten, ob sich eine – oft ringförmige – Rötung bildet. Eine frühzeitige Behandlung mit Antibiotika ist laut Gerlach in den meisten Fällen sehr wirksam. Eine Impfung gibt es nicht. – BR

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