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Gutes Benehmen als Wettbewerbsfaktor
Neuburg, 30.11.2020 - 08:20 Uhr
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Gutes Benehmen als Wettbewerbsfaktor

Benimmregeln stehen im Handwerk hoch im Kurs: "In unserer Branche sind gute Umgangsformen ein Muss", betonen fast 70 Prozent der User. Das ergibt die aktuelle Umfrage von handwerk.com.

Benimmregeln stehen im Handwerk hoch im Kurs: "In unserer Branche sind gute Umgangsformen ein Muss", betonen fast 70 Prozent der User. Das ergibt die aktuelle Umfrage von handwerk.com.

Doch es gibt auch andere Stimmen: "Dieser alte Zopf interessiert uns nicht. Wir haben andere Sorgen", unterstreichen 14 Prozent der Befragten. Unsicherheit beim Thema "Benimm" spiegelt sich bei einer dritten Gruppe wider. "Wenn wir nur immer genau wüssten, worauf es zu achten gilt", sagen 16 Prozent der User.

Warum gerade jüngere Unternehmer sich auf dem gesellschaftlichen Parkett oft unsicher fühlen, erklärt der Braunschweiger Kommunikationstrainer Kai-Uwe Achilles: "Bei der so genannten 68er-Generation waren Anstand und Benimm verpönt – deshalb haben sich in der Folge weder die Familien noch die Schulen darum bemüht, jungen Menschen entsprechende Fähigkeiten beizubringen", erklärt der Referent des "Knigge"-Seminars als Bildungsangebot der Handwerkskammer Braunschweig. Nun schlage das Pendel aber wieder um und es werde zunehmend erkannt, wie bedeutsam gewisse Höflichkeitsregeln seien.

Tricksen auf die feine englische Art

Wer eine Limited gründet, kann den Zwang zur gesetzlichen Rentenversicherung umgehen. Abwegig ist dieser Griff in die unternehmerische Trickkiste nicht: Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes müssen deutsche Behörden die englische "Billig-GmbH" zivilrechtlich anerkennen.

Frank Blunck lebt in Kiel. Die Kunden des Tischlermeisters leben in Kiel. Er zahlt Steuern in Kiel. Nur der offizielle Standort seines Unternehmens, der ist in Birmingham. Wie kommt ein norddeutscher Existenzgründer auf die Idee, die Gesellschaftsform der Limited zu wählen und seinen Betrieb in England anzusiedeln? „Ich wollte der Pflicht zur gesetzlichen Rentenversicherung entgehen. Über 400 Euro hätte ich monatlich einzahlen müssen. Jetzt kann ich das Geld privat anlegen“, antwortet Blunk.

Hintergrund: Die Limited ist die englische Version der deutschen GmbH. Und GmbH-Geschäftsführer sind nach geltendem Recht von der Handwerkerpflichtversicherung befreit. Wer in Deutschland eine GmbH gründen will, muss allerdings 25.000 Euro Stammkapital aufbringen. Dagegen begnügen sich die britischen Behörden mit 1,50 Pfund.

An diesem Punkt scheiden sich die Geister. „Letztlich wird sich eine Gründung ohne Kapital nicht auszahlen“, sagt der Leiter der Betriebsberatung der Handwerkskammer Oldenburg, Peter Parnicke. Das grundsätzliche Problem bei der Finanzierung mittelständischer Betriebe sei die Eigenkapitalschwäche: „Damit laufen sie bei den Banken auf – und wenn es nur um die Kontokorrentlinie für die Vorfinanzierung von Aufträgen geht.“

„Kredite werden nicht an Gesellschaftsformen vergeben. Gerade in Zeiten von Basel II ist die Bilanz entscheidend“, entgegnet Michael Silberberger, Geschäftsführer der „Go Ahead Limited Beratung“ in Birmingham. Und: Auch ein GmbH-Gesellschafter werde vergeblich auf einen Kredit hoffen, wenn er keine Bürgschaften vorlegen könne.

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