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Telemedizin wird immer beliebter
Neuburg, 27.10.2020 - 15:26 Uhr
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Telemedizin wird immer beliebter

Die Diagnostik und Therapie mit räumlicher oder zeitlicher Distanz zwischen Mediziner und Patienten wird als Telemedizin bezeichnet. Dieser Teil des Gesundheitswesens ist erst durch die fortschreitende Digitalisierung und der immer höheren Datenübertragung möglich geworden. Erst seit einigen Jahren in Deutschland offiziell zugelassen, verzeichnet die Telemedizin in der Bundesrepublik starker Wachstumszahlen. In anderen Ländern der Welt, besonders in Asien, gang und gäbe, ist der Bereich des Gesundheitswesens inzwischen auch hierzulande fester Bestandteil der medizinischen Versorgung. Die rasanten Wachstumszahlen haben sich durch die Corona-Pandemie weiter gesteigert und es ist davon auszugehen, dass schon bald ein signifikanter Anteil der Sprechstunden virtuell durchgeführt wird.

Telemedizin kann unterschiedlich genutzt werden und bringt viele Vorteile für das Gesundheitssystem mit sich.

Ärztekonsultationen online

Verschiedene Gesundheitsunternehmen, wie KRY als Marktführer in Deutschland bieten online Sprechstunden an. Es ist lediglich eine Software, ein videofähiges Gerät, wie Smartphone oder Computer und eine ausreichende Datenübertragungsgeschwindigkeit notwendig, um einen Arzt von zuhause aus zu konsultieren. Die App von KRY ist kostenlos in den gängigen App-Stores erhältlich und verspricht schnelle Hilfe. Nach Anmeldung und Beantwortung einiger Fragen zum Krankheitsbild kann man sofort einen Termin mit einem in Deutschland zugelassenen Mediziner buchen. Dieser kann schnell helfen – KRY verspricht, dass kein Patient länger als 30 Minuten auf eine Sprechstunde warten muss – und wenn nötig, Rezepte und Krankmeldung online an die erkrankte Person übermitteln.

Ortsunabhängige Patientenüberwachung

Einer der größten Vorteile der Telemedizin ist die ortsunabhängige Patientenüberwachung. Da es heute möglich ist, Datensätze live ohne große Verzögerung zu übertragen, ist es in vielen Fällen nicht mehr notwendig, dass sich Arzt und Patient am gleichen Standort befinden. So müssen Patienten, die infolge einer Krankheit oder einer Operation medizinisch überwacht werden müssen, nicht mehr im Krankenhaus stationiert sein. Da die Vitalwerte elektronisch erfasst und übertragen werden, kann das medizinische Personal diese auch von einem anderen Standort überwachen und bei Auffälligkeiten notwendige Schritte einleiten. Dies ist bei ansteckenden Erkrankungen, wie aktuell dem SARS-CoV-2-Erreger besonders sinnvoll, da so infektiöse Patienten von zuhause aus behandelt werden können, die Infektionsgefahr im Krankenhaus gemindert wird und mehr Krankenhausbetten für Notfälle frei bleiben.

Mobile Health

Unter mHealth oder Mobile Health werden Produkte, wie Apps, Smartwatches und Fitnesstracker zusammengefasst. Diese werden heute von Millionen Deutschen genutzt und sind als Teil der Telemedizin eine sinnvolle Ergänzung zum Gesundheitssystem. Viele überwachen ihren Herzrhythmus, die Schlafqualität oder die zurückgelegte Strecke, um an ihrer Gesundheit zu arbeiten. Doch haben diese Geräte noch mehr nutzen. Während die Idee, dass Krankenkassen den Beitrag mindern, wenn ihre Versicherten die Vitalwerte freigeben, verworfen wurde, nutzen manche mHealth, um mit den Familienmitgliedern ihren aktuellen Gesundheitszustand zu teilen. Dies ist besonders für älter Leute, die weiter entfernt wohnen sinnvoll. So kann der Herzschlag des kranken, isoliert wohnenden Großvaters von allen Familienmitgliedern überwacht werden und bei Auffälligkeiten gehandelt werden. Da dies in Zukunft so weit gehen könnte, dass eine App vermeldet, dass das Herz des Großvaters nicht mehr schlägt, muss weiter über die Anwendungen und den Nutzen diskutiert werden. Sie sind zwar sehr hilfreich und eine gute Erweiterung des Gesundheitswesens, doch möchte wohl kaum jemand über eine Push-Nachricht auf dem Handy erfahren, dass der Großvater gestorben ist. Zudem hat Stiftung-Warentest erst kürzlich festgestellt, dass die Geräte noch nicht sehr zuverlässig sind.

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