Do. Dez 1st, 2022

München: Der Bund der Steuerzahler listet in seinem jährlichen Schwarzbuch auch etliche Fälle aus Bayern auf.
Unter anderem kritisiert der Verein das „Zukunftsmuseum Nürnberg“. Der Freistaat Bayern zahlt für dafür jedes Jahr 2,8 Millionen Euro Miete. Auch der Bayerische Oberste Rechnungshof hatte das bereits als hoch und „vermieterfreundlich“ moniert. Weiterer Kritikpunkt: der G7-Gipfel in Elmau, der laut Innenministerium 180 Millionen Euro gekostet hat. Der Verein bezweifelt, dass in dieser Summe tatsächlich alle Kosten enthalten sind. Zudem stelle sich die Frage, ob, so wörtlich: „so ein Treffen in einem abgeschiedenen Tal sein muss“. Konkret kritisiert werden unter anderem das nicht benötigte Justizzentrum mit 50 Arrestzellen; sowie die Tatsache, dass auf der sogenannten Protokollstrecke vom Flughafen München bis Schloss Elmau sämtliche Gullydeckel versiegelt wurden. – BR

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