Berlin: Die Bundesregierung will den Zivilschutz für den Kriegs- und Anschlagsfall ausbauen. Einem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge ist dafür ein Sonderprogramm in Höhe von zehn Milliarden Euro vorgesehen.
Das Blatt beruft sich auf einen Kabinettsentwurf. Innenminister Dobrindt sagte der Zeitung, Ziel sei eine stärkere Vernetzung von militärischer und ziviler Verteidigung. Die Mittel sollen unter anderem in zusätzliche Ausrüstung und Personal für das Technische Hilfswerk fließen. Bis 2029 sollen demnach 1.000 neue Spezialfahrzeuge angeschafft werden. Zudem sei an 50 Standorten eine medizinische Eingreiftruppe für eine große Zahl von Verletzten geplant. Auch sollen alle öffentlichen Zufluchtsräume wie Bunker und Tunnel erfasst und in die Warn-App NINA integriert werden. – BR
