München – Ein halbes Jahr nach dem tödlichen Anschlag auf einen Demonstrationszug sind die Ermittlungen gegen den mutmaßlichen Täter abgeschlossen.
Der Generalbundesanwalt hat Anklage gegen den Afghanen erhoben – wegen zweifachen Mordes und versuchten Mordes in 44 Fällen. Er habe die Tat aus „übersteigerten religiösen Motiven“ heraus begangen – als Reaktion auf das Leid von Muslimen in islamisch geprägten Ländern. Der Mann hatte am 13. Februar sein Auto in einen Demonstrationszug der Gewerkschaft Ver.di gesteuert. Eine Mutter und ihr Kind wurden so schwer verletzt, dass sie wenig später starben. 54 weitere Personen wurden verletzt, einige von ihnen schwer. Der Prozess soll vor dem Oberlandesgericht stattfinden. – BR
