Mo. Okt 25th, 2021

Frankfurt: Bundesbankpräsident Weidmann hat die Staaten vor einer Wende in der Zinspolitik gewarnt. Trotz der ultralaxen Geldpolitik im Euro-Raum können diese nicht auf Dauer mit Niedrigzinsen rechnen, sagte er der Rheinischen Post.
Die Politik habe in dieser Krise im Großen und Ganzen richtig gehandelt, sie sollte sich nur nicht darauf verlassen, dass die Notenbanken die Zinsen für immer niedrig halten werden. Zugleich erneuerte er seine Zweifel an den jüngsten Hilfsmaßnahmen der Europäischen Zentralbank zur Bewältigung der Corona-Folgen. Weidmann kritisiert insbesondere das Ausmaß der beschlossenen neuen Anleihenkäufe. Die EZB hatte unlängst ihr Pandemie-Notprogramm um 500 Milliarden Euro auf ein Volumen von inzwischen 1,85 Billionen Euro erhöht. – Rundschau Newsletter

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