Di. Mai 17th, 2022

Mainz: Bundesfamilienministerin Spiegel hat Vorwürfe zum Umgang mit der Flutkatastrophe im Ahrtal zurückgewiesen.
In einem Untersuchungsausschuss des Landtags von Rheinland-Pfalz sagte die Grünen-Politikerin, die damals Landesumweltministerin war, die Hilfe für die Betroffenen sei für sie von höchster Bedeutung gewesen. Vergangene Woche waren interne Chatprotokolle bekannt geworden, die den Eindruck erwecken, dass es Spiegel am Morgen nach der Flut vor allem um ihr politisches Image gegangen sei. Die genannten SMS habe es zwar gegeben, sagte Spiegel, sie seien jedoch nur ein Ausschnitt aus „tausenden Seiten Kommunikation“, die es in diesen Tagen gegeben habe. Bei der Sturzflut durch das enge Flusstal der Ahr waren im Juli vergangenen Jahres 134 Menschen ums Leben gekommen. – BR

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