Berlin: Bundesjustizministerin Hubig will verbale sexuelle Belästigung unter Strafe stellen. Die SPD-Politikerin hat der Tageszeitung „Rheinpfalz“ gesagt, der Koalitionsvertrag sehe vor, dass eine entsprechende Erweiterung des Strafrechts geprüft werden könnte.
Frauen seien viel zu häufig von Belästigungen betroffen. Es gebe zwar Grauzonen zwischen einem misslungenen Kompliment und einer strafbaren Handlung, so Hubig. Aber der Rechtsstaat sei gut darin, mit solchen Graubereichen umzugehen. Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Eichwede hatte sich im „Stern“ zuvor dafür ausgesprochen, das sogenannte Catcalling mit Geldstrafen zu belegen. – BR
