Do. Aug 18th, 2022

Berlin: Der Präsident der Bundesnetzagentur Müller sieht Hinweise darauf, dass die Gaspreise nicht weiter steigen.
In der „Bild am Sonntag“ sagte er, es habe trotz der Abschaltung der Nord-Stream-1-Pipeline vergangene Woche keinen signifikanten Preissprung mehr gegeben. Seiner Auffassung nach könnte das bedeuten, dass die Märkte den Ausfall russischer Gas-Lieferungen bereits eingepreist haben und ein Gas-Preis-Plateau erreicht ist. Mit Blick auf die Versorgungslage in Deutschland rief Müller zu Besonnenheit auf. Wörtlich fügte er hinzu: „Wir dürfen nicht in Panik verfallen.“ Seit Montag wird durch Nord Stream 1 wegen Wartungsarbeiten kein Gas mehr geliefert. Die Arbeiten sollen bis Donnerstag dauern. Mehrere westliche Politiker äußerten sich skeptisch, ob Russland anschließend wieder Gas liefern wird. – BR

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