Do. Okt 28th, 2021

Berlin: Die Bundesregierung soll im Rahmen des Truppenabzugs aus Afghanistan bereit sein, in Sonderfällen auch Ortskräfte aufzunehmen, die nicht direkt für die Bundeswehr arbeiten.
Das berichtet die Funke Mediengruppe unter Berufung auf eine Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der Grünen. Demnach könne in Ausnahmefällen eine Aufnahme dann erfolgen, wenn die individuelle Gefährdung der Ortskräfte besonders begründet sei. Zuletzt war die Bundesregierung davon ausgegangen, dass etwa 500 Afghanen für eine Übersiedelung nach Deutschland infrage kommen. Dabei handelt es sich um Personen, die zum Beispiel als Übersetzer die Bundeswehr-Soldaten unterstützt haben. Diese Helfer haben sich nach Ansicht von Taliban-Extremisten mit dem Feind verbündet. – BR

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