Berlin: Im Bundestag beginnen die abschließenden Beratungen über den Haushalt für das nächste Jahr. Es geht darum, wie viel die Regierung von Kanzler Merz wofür ausgeben darf.
Das meiste Geld soll in die Bereiche Arbeit und Soziales, Verteidigung und Verkehr fließen. Der Etat 2026 sieht die zweithöchste Neuverschuldung in der Geschichte der Bundesrepublik vor. Von den Ausgaben in Höhe von knapp 525 Milliarden Euro werden rund 180 Milliarden Euro über Schulden finanziert. Das Deutsche Rote Kreuz kritisiert in dem Zusammenhang die Kürzungspläne der Regierung. Für humanitäre Hilfsmaßnahmen sind demnach eine Milliarde Euro weniger vorgesehen. Das sei eine große Belastung. Hier werde an der falschen Stelle gespart, sagte DRK-Präsidentin Hasselfeldt der „Augsburger Allgemeinen“. – BR