Berlin: Bundeswirtschaftsministerin Reiche fordert, teure Handelshürden innerhalb der EU abzubauen. Dabei handelt es sich vor allem um fehlende gemeinsame Normen und komplizierte bürokratische Regeln.
Der „Bild am Sonntag“ sagte die CDU-Politikerin, insgesamt gehe es um eine Gesamtbelastung von 44 Prozent. Das sei fast das Dreifache der drohenden Trump-Zölle. Im Moment sieht eine Vereinbarung zwischen EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und dem US-Präsidenten Zölle in Höhe von 15 Prozent auf EU-Produkte vor – und das ab dem 7. August. Bereits im Juli hatte die Deutsche Industrie- und Handelskammer die europäischen Handelsminister dazu aufgefordert Handelshürden abzubauen. Daraufhin hat die EU-Kommission die sogenannte „Binnenmarktstrategie“ erarbeitet. Unter anderem sollen kleine und mittlere Unternehmen unterstützt werden, indem der Binnenmarkt verstärkt digitalisiert wird. – BR
