Fr. Jul 19th, 2024

Ljubljana: Slowenien kämpft mit den Folgen heftiger Unwetter. Zwei Drittel des Landes sind laut Ministerpräsident Golob betroffen.

Im Osten des Landes brach am Abend ein Damm am Fluss Mur. Rund 500 Anwohner mussten eilig in Sicherheit gebracht werden, wie das staatliche Fernsehen berichtete. Weitere angrenzende Orte sind gefährdet. Ein ähnliches Bild zeigt sich nahe der österreichischen Grenze am Fluss Meza. Auch hier wurden Bewohner vorsichtshalber in Sicherheit gebracht. Ihre Dörfer sind seit Freitag von der Außenwelt abgeschnitten. Soldaten verteilten per Hubschrauber Trinkwasser und Lebensmittel. Der Katastrophenschutz Sloweniens meldete gestern innerhalb von 36 Stunden landesweit mehr als 3.700 Einsätze. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen sicherte dem Land Hilfe zu. Auch in Teilen Österreichs und Kroatiens bleibt die Hochwasserlage angespannt. Weil wichtige Verkehrsadern teils wegen der Überschwemmungen gesperrt waren, kam es gestern zu langen Staus Richtung Kroatien. – BR

Kommentar verfassen