Berlin: Die Debatte über eine Rückkehr zur Wehrpflicht sorgt für eine erhöhte Nachfrage bei den Beratungsstellen.
Das berichtet unter anderem die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Geschäftsführer Schulze von Glaßer zufolge verzeichnete alleine die Internetseite der Organisation im August 55.000 Zugriffe – doppelt so viele wie noch im Mai. Auch die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden spricht von einem erhöhten Beratungsaufkommen. Der Gesetzentwurf von Verteidigungsminister Pistorius setzt aber ohnehin zunächst weitgehend auf Freiwilligkeit. – BR
